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„Die Produktion von einer Million Rädern ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Partnerschaft mit MAN Trucks Krakau. Durch unsere enge Zusammenarbeit in den Bereichen Betrieb, Qualität und Logistik können wir die hohen Anforderungen von MAN erfüllen und gewährleisten jeden Tag Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Lieferungen. Ich danke dem gesamten Leadec-Team für sein außerordentliches Engagement und seine hervorragende Leistung“, sagt Przemysław Pendrowski, Geschäftsführer von Leadec Polen. Im MAN-Werk in Niepołomice werden jährlich mehrere Zehntausend hochwertige MAN-Fahrzeuge hergestellt. Das Werk produziert moderne Lkw der Baureihen TGS/X und TGM sowie TGL, die in verschiedenen Konfigurationen als 2-, 3-, 4- und 5-Achs-Fahrzeuge montiert werden. Täglich rollen mehr als 220 Lkw vom Band. Die Räder werden in einem 24-Stunden-System im Leadec-Montagewerk im nahe gelegenen Kokotów montiert. Dort fertigt ein engagiertes Team von 90 Mitarbeitenden täglich 1.700 Räder. Der Produktionsprozess folgt dem präzisen Ablaufsystem von MAN, mit einem 24-Stunden-Puffer. Sechs Lkw liefern die fertig montierten Räder täglich an das Werk, wo sie sofort in die Produktion einfließen. Hohe Qualität und Variabilität Aufgrund der hohen Variabilität und des Fokus auf Qualität wurde das Projekt seit seinem Start im August 2022 kontinuierlich weiterentwickelt. Softwaretools spielen eine wichtige Rolle bei der Lieferverfolgung, der Lagerverwaltung, der Produktionsplanung und dem Versand im Just-in-Sequence-Modell (JIS). Der nächste Schritt nach der Sommerpause im August 2025 wird der Start des Radtransports mit einem eTruck zwischen dem Werk und der Montagehalle sein. Standard-Anhänger werden auf den Mega-Standard aufgerüstet. Leadec ist seit 1998 in Polen tätig. Das Unternehmen verfügt über Standorte in Gliwice, Polkowice und Posen, die meisten Mitarbeitenden sind jedoch direkt bei den Kunden im Einsatz. Neben dem Rad- und Reifenservice bietet Leadec Automatisierungslösungen, Installationen, Produktionsinstandhaltung, technisches Facility Management und industrielle Reinigung. Das Unternehmen ist zwar stark in der Automobilbranche vertreten, verfügt jedoch auch über Know-how in anderen Branchen wie Fertigung, Luft- und Raumfahrt sowie Lebensmittelproduktion.
Seite anzeigenKatarína Vrabcová ist seit Anfang 2025 Geschäftsführerin von Leadec in der Slowakei und hat viel vor: Leadec stärker in neuen Branchen positionieren, den Vertrieb ausbauen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber weiterentwickeln. Im Interview gibt sie einen persönlichen Einblick in ihre Pläne. Katarína, Sie sind seit Kurzem bei Leadec in der Slowakei an Bord. Was sollten wir über Sie wissen? Ich habe in den letzten 20 Jahren viele verschiedene B2B-Bereiche kennengelernt, Vertrieb, Finance, Logistik, Einkauf, Marketing und natürlich Facility Management. Gerade im Integrated Facility Management habe ich viel Erfahrung gesammelt. Ich war in internationalen Konzernen unterwegs, habe mit Teams in mehreren Ländern gearbeitet, aber gleichzeitig auch immer den slowakischen Markt gut im Blick gehabt. Diese Mischung aus globaler Perspektive und lokalem Know-how hilft mir jetzt sehr bei Leadec. Katarína Vrabcová, Geschäftsführerin von Leadec in der Slowakei Wie erleben Sie den slowakischen Markt: eher herausfordernd oder voller Chancen? Ganz klar: beides. Die Industrie hier ist sehr stark auf die Automobilbranche ausgerichtet. Das hat der Wirtschaft lange Zeit gutgetan, bringt aber aktuell auch Probleme mit sich. Viele Hersteller sind noch auf Verbrennungsmotoren spezialisiert, doch die Nachfrage sinkt und neue Aufträge bleiben aus. Dazu kommt der Fachkräftemangel – gerade junge Talente schauen sich eher im Ausland um, weil sie hier keine langfristige Perspektive sehen. Aber es gibt auch richtig gute Signale: Neue Produktionen für Elektrofahrzeuge entstehen, viele Unternehmen haben begonnen, sich stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen, was echte Chancen für die Region bietet und für Dienstleister wie uns ist, die ganz nah an der Produktion arbeiten. Wo sehen Sie denn konkret Potenzial für Leadec in der Slowakei? Die Automobilindustrie bleibt für uns wichtig, aber wir wollen unser Angebot breiter aufstellen. Besonders spannend ist die Lebensmittelbranche. Dort passiert gerade viel, zum Beispiel bei der Produktion gesunder Lebensmittel und mit unserer technischen Expertise können wir dort echte Unterstützung leisten. Leadec hat in der Slowakei ein breites Portfolio, das vom Facility Management über Logistik bis hin zu Automatisierungslösungen reicht. Das möchte ich stärker sichtbar machen und gezielter in neue Branchen tragen. Was haben Sie sich für die nächsten Monate vorgenommen? Der Fokus liegt ganz klar auf dem Vertrieb. Neue Kunden gewinnen, unsere Stärken klar kommunizieren und auch intern unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen. Innerhalb der Leadec-Gruppe gibt es so viel Know-how, das wir noch besser teilen und nutzen können, gerade wenn es um größere Ausschreibungen geht. Meine zweite Priorität ist, dass wir auch als Arbeitgeber noch attraktiver werden. Ein modernes, offenes Arbeitsumfeld ist mir wichtig. Wir haben zum Beispiel ein hundefreundliches Büro. Das klingt vielleicht nebensächlich, aber solche kleinen Dinge zeigen, dass wir auf unsere Mitarbeitenden achten. Wer sich im Job wohlfühlt, leistet auch mehr – davon profitieren am Ende alle. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
Seite anzeigenTony Hampson ist seit Juni 2025 neuer Managing Director von Leadec in UK. Im Interview berichtet er, wie er den Markt in Großbritannien bewertet, welche Herausforderungen und Chancen er sieht und was ihm in seiner neuen Rolle besonders wichtig ist. Tony, Sie sind seit Juni Geschäftsführer von Leadec UK. Welche Erfahrungen bringen Sie mit? I ch bin seit vielen Jahren in der Welt der Industriedienstleistungen unterwegs und habe Stationen in Großbritannien, Frankreich und dem Mittleren Osten durchlaufen – jeweils mit Fokus auf das Facility Management. Diese internationalen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, die spezifischen Anforderungen von Kunden aus unterschiedlichen Kulturen und Branchen zu verstehen und passgenaue Lösungen zu entwickeln. Wie beurteilen Sie den Markt für Industriedienstleistungen in Großbritannien aktuell? Der Markt ist in Bewegung. Nachhaltigkeit und Umweltthemen rücken immer stärker in den Fokus. Gleichzeitig wollen sich viele Unternehmen noch konsequenter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – und setzen dabei auf die Unterstützung von Dienstleistern wie Leadec. Hier kommt auch unser Ansatz des Integrierten Facility Managements ins Spiel, mit dem wir Dienstleistungen übergreifend bündeln. Besonders in der Automobilindustrie sehen wir große Umbrüche, unter anderem durch globale Rahmenbedingungen und veränderte Produktionsprozesse. Und wie fast überall ist auch hier der Fachkräftemangel eine große Herausforderung. Was ist Ihnen als neuer Geschäftsführer wichtig? Leadec hat unglaublich viel Know-how, das wir künftig noch stärker in andere Branchen einbringen wollen. Diversifikation steht weit oben auf unserer Agenda. Gleichzeitig wollen wir unser komplettes Leistungsspektrum rund um das Facility Management weiter ausbauen. Unser Vorteil: Wir sind nicht nur ein FM-Dienstleister, sondern echte Experten für Fabriken. Wo sehen Sie Entwicklungspotenzial für Leadec? Was unsere Services betrifft, definitiv bei den Green Factory Solutions. Da können wir viel bewegen, vom Energiemanagement bis zum Abfallmanagement. Hier bringen wir schon heute viel praktische Erfahrung mit. Gleichzeitig beobachten wir ein starkes Wachstum im E-Commerce. Das bedeutet für uns: Unsere Services in den Bereichen Logistik und Lagerhaltung gezielt zu platzieren. Auch Automation und Elektroinstallation gewinnen an Bedeutung. Hier setzen wir stark auf die Expertise unserer Tochtergesellschaft Elmleigh. Natürlich bleibt die Automobilbranche für uns zentral, aber wir können und wollen deutlich mehr zeigen. Welche Pläne haben Sie für Leadec UK in den kommenden Monaten? Wir wollen unseren Vertrieb stärken und gezielt neue Branchen ansprechen. Gleichzeitig liegt unser Fokus weiterhin auf Services für die Fertigungsindustrie – denn damit kennen wir uns aus. Ein weiteres zentrales Thema ist die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden: Wir investieren in ihre Qualifikation und Weiterbildung, um die nächste Generation von Facility-Management-Expertinnen und -Experten aufzubauen. Denn das ist die Grundlage für unseren langfristigen Erfolg. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
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Seite anzeigenDer Umsatz der Leadec-Gruppe ist um 6 Prozent auf über 1,3 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2024 gestiegen. Neben Nordamerika entwickelte sich insbesondere das Wachstum in Osteuropa und Südwesteuropa positiv. Mit den neuen Gesellschaften in Spanien und Portugal konnte das Unternehmen seine Marktpräsenz deutlich ausbauen. „Dank unserer konsequenten Strategie hat Leadec den Umsatz 2024 erneut gesteigert. Erfolgsfaktoren sind die Diversifikation in neue Branchen, die Begleitung unserer Kunden in neue Märkte, die Stärkung unseres technischen Serviceportfolios und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Organisation. Unser Operational Excellence Programm, digitale Lösungen, schlanke Strukturen und eine starke operative Ausrichtung gewährleisten eine hohe Effizienz“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe. Diversifizierung fortgesetzt Leadec erbringt zahlreiche Leistungen für die Automobilindustrie. Hier eröffnen sich mit der Elektromobilität und Batterieherstellung für den Servicespezialisten neue Felder. Über 40 Prozent des Umsatzes stammen mittlerweile aus anderen Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau oder Konsumgüter. Besonders dynamisch entwickeln sich die Aktivitäten im Bereich der Paket- und Warenverteilzentren mit neuen Kunden und Aufträgen. Dabei handelt es sich um Automatisierungsprojekte, die bis weit ins Jahr 2026 laufen. Zudem unterstützt Leadec seine Kunden mit Services vor Ort, beispielsweise in 21 Verteilzentren von Mercado Livre in Brasilien. Interne Logistikdienstleistungen wie Entsorgung und Ersatzteilmanagement gewinnen auch bei Kunden anderer Branchen zunehmend an Bedeutung. Nachhaltig, digital und sicher Mit den „Green Factory Solutions“ unterstützt Leadec seine Kunden dabei, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern. 2024 wurden damit erstmals mehr als 100 Millionen Euro umgesetzt. Die Lösungen umfassen unter anderem die Optimierung des Energiemanagements in Fabriken, Installation von Photovoltaikanlagen, EV-Ladestationen, intelligente Beleuchtungssysteme sowie ein durchdachtes Abfallmanagement, die Reparatur und Wiederaufbereitung von Hochvoltbatterien. Neben Nachhaltigkeit spielt Digitalisierung eine Schlüsselrolle für den Geschäftserfolg von Leadec. Die digitale Plattform Leadec.os ermöglicht eine durchgängige Erfassung von Prozessen und bietet maximale Transparenz. Aktuell ist sie in elf Ländern implementiert und wird von über 2.100 Anwendern täglich genutzt. Ergänzt wird sie durch die selbst entwickelte „Leadec Industrial Cloud“, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Large Language Models (LLMs) unterstützt. Dies ermöglicht eine kosteneffiziente Skalierung bestehender und neuer digitaler Services. Arbeitssicherheit bleibt ein zentrales Anliegen, an dem durch die konzernweite Initiative „Safety – it’s your life“ kontinuierlich gearbeitet wird. Mit einer Lost Time Injury Rate (LTI-Rate) von 1,0 verzeichnete Leadec 2024 die niedrigste Unfallhäufigkeit in seiner Geschichte. Pro eine Million geleistete Arbeitsstunden gab es nur einen Unfall mit mindestens einem Fehltag. Gut aufgestellt für die Zukunft „Wir blicken optimistisch auf das Geschäftsjahr 2025, in dem wir unsere Position weiter ausbauen wollen. Bereits im Januar haben wir Servycat in Spanien übernommen, ein auf technische Dienstleistungen für die Lebensmittelindustrie spezialisiertes Unternehmen. Wir setzen unseren Digitalisierungskurs mit hohem Tempo fort und investieren gezielt in die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden“, zeigt sich Markus Glaser-Gallion zuversichtlich.
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Seite anzeigen¡Adelante! – Mit Motivation und Know-how ins Leadec-Team gestartet Internationale Verstärkung für das Leadec-Team in Garbsen bei Hannover: David Lopez Bermudez und Adelin Pop haben in Spanien ihre Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik abgeschlossen und bereichern nun unser Team vor Ort – tatkräftig und motiviert. Möglich macht es das Projekt ¡Adelante! , das jungen Fachkräften aus Spanien den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtert. Der Name ist Programm: „¡Adelante!“ bedeutet „Vorwärts!“ – und genau das ist die Idee hinter dem Projekt. Während in Spanien viele junge Menschen trotz abgeschlossener Ausbildung keine berufliche Perspektive finden, herrscht in Deutschland Fachkräftemangel. ¡Adelante! schafft hier eine Verbindung – und zwar ganz praktisch: Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre theoretisch geprägte Ausbildung durch eine sogenannte Anpassungsqualifizierung zu ergänzen. So sammeln sie gezielt praktische Erfahrung in deutschen Unternehmen und erlangen die volle Anerkennung ihres Berufsabschlusses. Erste Schritte im Leadec-Team David startete am 1. April 2025 in Garbsen, Adelin wird ihm im Juni folgen. Beide waren bereits im März zu einer Hospitationswoche vor Ort, um erste Eindrücke vom Team, den Projekten und dem Standort zu sammeln. Seitdem ist klar: Die Chemie stimmt. „Fachkräftemangel ist auch bei Leadec ein Thema, wir haben sehr viele offene Stellen. Das Konzept von ¡Adelante! hat uns sofort überzeugt, da wir den jungen Menschen selbst die noch notwendige praktische Erfahrung vermitteln und sie von Anfang an in unseren Teams einsetzen können.“, sagt Ada Margineanu, verantwortlich für das internationale Recruiting bei Leadec. „So werden sie fit für den deutschen Arbeitsmarkt und wir gewinnen motivierte neue Mitarbeitende.“ Am Standort Garbsen, wo unter anderem für Kunden wie Volkswagen und Continental gearbeitet wird, übernimmt David Projekte im Bereich Energie und Gebäudetechnik – gemeinsam mit dem internationalen Team um Objektleiter Luca Mastroberardino. Parallel besucht er wöchentlich einen fachbezogenen Deutschkurs, um seine bereits guten Sprachkenntnisse weiter auszubauen. Integration als Schlüssel zum Erfolg Für Standortleiter Olaf Goldenstein ist klar: „Wir freuen uns, dass wir David und Adelin für unser Team gewinnen konnten. Bei uns können sie sich das notwendige Fachwissen von Grund auf aneignen und sofort für spannende Kunden aktiv werden. Wichtig ist, dass wir sie gut integrieren und über das Projekt hinaus weiterentwickeln.“ Denn ein erfolgreicher Start in Deutschland bedeutet mehr als einen Arbeitsplatz: Auch Themen wie Wohnungssuche, Mobilität, Behördengänge oder Freizeitgestaltung müssen organisiert sein. Hier kommt der Projektpartner Caritasverband Hannover e. V. ins Spiel, der mit spanischsprachigem Personal unterstützt und als zentrale Anlaufstelle fungiert. Weitere Partner sind die IHK Hannover und die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:
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Seite anzeigenDigitale Anlagenaufnahme auf einem neuen Level Seit fast zwei Jahren ist die App zur Anlagenaufnahme LARA bei Leadec im Einsatz. Inzwischen hat sich viel getan auf unserer Digitalisierungsreise: Willkommen LARA 2.0! In einer Fabrik gibt es tausende technische Anlagen – von Brandschutztüren über Elektroverteiler bis hin zu Lüftungssystemen. Damit sie zuverlässig gewartet werden können, ist eine aktuelle und detaillierte Inventarliste unerlässlich. Doch genau hier liegt oft die Herausforderung: verlässliche Daten sind schwer zu finden. Das ist insbesondere dann eine Herausforderung, wenn Leadec als technischer Servicespezialist einen neuen Auftrag übernimmt. Um das zu lösen, hat Leadec bereits 2023 die App zur Anlagen Aufnahme LARA (Leadec Asset Recording & Administration) entwickelt und implementiert . Seit Ende Januar 2025 ist nun die neue Version erfolgreich im Einsatz und es zeigt sich: LARA 2.0 übertrifft ihre Vorgängerversion deutlich. Das stellt sie in einem Automobilwerk unter Beweis, in dem sie für die detaillierte Aufnahme von rund 1.500 Anlagen genutzt wird. Was kann LARA? Das Besondere an LARA 2.0 ist, dass sie eine komplette Neuentwicklung ist – und das alles inhouse. Das Mammutprojekt wurde gestemmt von Leadec-Teams der Smart Factory Group, der Production-IT und dem Product Management Europe. „Wir haben gemeinsam unter Hochdruck an der neuen Lösung gearbeitet“, sagt Astrid Lichtl-Dengel von der Smart Factory Group. Bei der Neuentwicklung wurden wichtige Erkenntnisse aus der ersten Version berücksichtigt. Nun ist die Anwendung nicht nur deutlich schneller und leistungsstärker – vor allem bei der Verarbeitung von Bildern –, sondern bietet auch eine verbesserte Benutzererfahrung. „Zusätzlich haben wir einen umfangreichen Praxistest durchgeführt“, sagt Stephan Hihn vom Product Management Europe und erklärt: „Mitarbeitende, die vorher nicht mit LARA gearbeitet hatten, testeten die Anwendung unter realen Bedingungen. Dabei wurden weitere wichtige Optimierungen identifiziert, z. B. eine logischere Abfolge der Schritte bei der Anlagenaufnahme.“ Erfolgreicher Anlauf Aktuell läuft die Anlagenaufnahme mit LARA in ihrem ersten Einsatz beim Kunden reibungslos. „In den ersten beiden Tagen waren wir selbst vor Ort, um die Lebensrealität der Anwender vor Ort mitzuerleben und auf Grundlage dieser Erfahrung den Bedienkomfort weiter zu erhöhen und letzte, kleine Fehler zu korrigieren“, erzählt Tim Trense von der Production-IT. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden: „Wir konnten nachweisen, dass LARA 2.0 eine signifikante Verbesserung zur Vorgängerversion darstellt und den Prozess der Anlagenaufnahme für Leadec auf ein neues Niveau hebt.“ Das bedeutet: die Daten in LARA können in der digitalen Plattform Leadec.os erfasst und dort für die anstehenden Tätigkeiten hinterlegt werden. Die eigene Cloud als Basis Die Basis für die neue Version von LARA die Leadec Industrial Cloud. Diese ebenfalls komplett in Eigenleistung aufgebaute Cloud-Lösung bietet eine optimale Skalierung und Leistungsstärke von digitalen Services. „Wir wollen komplett unabhängig sein und verlassen uns auf unsere eigene Kompetenz und Innovationskraft“, bekräftigt Astrid Lichtl-Dengel. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
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