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2025 wurde Fernanda Martinez, HSE-Spezialistin bei Leadec Toyota in Tijuana, Mexiko, mit dem HSE Champion Award ausgezeichnet – für ihr starkes Engagement in Sachen Arbeitssicherheit. Im Interview erzählt sie, was sie antreibt, welche Maßnahmen wirklich etwas verändern und warum eine gute Sicherheitskultur immer Teamarbeit ist. Herzlichen Glückwunsch zum Award, Fernanda! Was bedeutet Sicherheit für Sie persönlich – und warum setzen Sie sich so leidenschaftlich dafür ein? Für mich geht es bei Sicherheit vor allem darum, Menschen zu schützen – und dafür zu sorgen, dass alle genauso gesund nach Hause gehen, wie sie morgens gekommen sind. Es geht nicht nur um Vorschriften, sondern um Verantwortung, Achtsamkeit, gute Kommunikation und darum, Risiken frühzeitig zu erkennen. Was mich wirklich motiviert: Ich weiß, dass ich mit meiner Arbeit jeden Tag dazu beitragen kann, Unfälle zu vermeiden. Die Sicherheit meines Teams liegt mir einfach am Herzen. Gab es einen Moment, der Ihr Engagement für Sicherheit besonders geprägt hat? Ja, den gab es. In dem Moment, in dem dir klar wird, dass Sicherheit kein Spiel ist, schaust du ganz anders auf die Dinge. Auch kleine Fehler können große Folgen haben. Eine der wichtigsten Erkenntnisse für mich: Klare Kommunikation kann entscheidend sein. Zur richtigen Zeit das Richtige zu sagen, kann Menschen vor Schaden bewahren. Welche Maßnahmen haben Sie eingeführt, die besonders gut funktioniert haben? Ich habe einige praktische Dinge eingeführt, die uns im Alltag helfen. Zum Beispiel führen wir regelmäßig Sicherheitstrainings durch, die auf unsere echten Arbeitssituationen zugeschnitten sind – praxisnah und lebendig. So erkennt das Team Gefahren schneller und weiß besser, wie man reagiert. Mir ist auch wichtig, Vertrauen im Team aufzubauen. Wer sich traut, Fragen zu stellen oder Bedenken zu äußern, bringt sich aktiver ein. Außerdem motiviere ich alle, aufmerksam zu sein, Risiken einzuschätzen und sie auch zu melden. Wenn alle mitdenken und mitmachen, wird der Arbeitsplatz automatisch sicherer. Wie schaffen Sie es, das Thema Sicherheit ins Team zu bringen und alle mit ins Boot zu holen? Ganz klar: Im Team geht alles besser. Ich erinnere meine Kolleginnen und Kollegen immer wieder daran, dass Unfälle überall und jederzeit passieren können – vor allem, wenn man gerade nicht so aufmerksam ist. Was dabei hilft: über das zu sprechen, was wirklich zählt. Am Ende wollen wir alle sicher nach Hause kommen – zu unseren Familien, unseren Freunden, mit unserer Gesundheit. Wenn man versteht, dass es dabei um das eigene Leben und das der Kolleginnen und Kollegen geht, wird Sicherheit zu einem persönlichen Thema. Und dann wird’s auch wichtig. Was macht die Sicherheitskultur bei uns im Unternehmen aus – und wo gibt es noch Luft nach oben? Unsere Sicherheitskultur lebt vom Teamgeist, von Offenheit und davon, dass wir auf Prävention setzen. Viele haben ein gutes Gespür dafür, wenn etwas nicht stimmt, und handeln schnell – das macht wirklich einen Unterschied. Aber es gibt immer Dinge, die man noch besser machen kann. Jeden Tag sollten wir uns fragen: Wo liegen gerade die Herausforderungen? Welche Aufgaben bringen mehr Risiko mit sich? Wer aufmerksam bleibt und bereit ist, weiter zu lernen, hält die Kultur stark. Was würden Sie anderen Teams oder Standorten raten, die Sicherheit stärker in den Alltag integrieren möchten? Dranbleiben! Eine gute Sicherheitskultur entsteht nicht von heute auf morgen. Sie braucht Zeit, Aufmerksamkeit – und vor allem: Konsequenz. Sprecht im Alltag über Sicherheit, plant mit ihr, feiert Erfolge und unterstützt euch gegenseitig. Und: Geht mit gutem Beispiel voran. Wenn Sicherheit ein fester Teil unserer Arbeitsweise wird, hat das eine echte Wirkung. So schützen wir Menschen – und stärken gleichzeitig das Vertrauen im Team. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
Seite anzeigenLeadec global Unsere Leistungen Value-Added-Services Contents Mehrwert in jeder Phase Effiziente Lieferketten erfordern mehr als reibungslosen Transport und effiziente Lagerhaltung. Entscheidend sind die vielen zusätzlichen Prozessschritte entlang der Wertschöpfungskette: genau dort entstehen Zeitgewinne, Qualitätsvorteile und stabile Produktionsabläufe. Mit unseren Value-Added-Services sorgen wir dafür, dass Bauteile im richtigen Moment in der richtigen Qualität verfügbar sind – perfekt vorbereitet für den nächsten Produktionsschritt. Präzise Vormontage für reibungslose Abläufe Leadec übernimmt vorgelagerte Montagearbeiten von Automobilkomponenten, exakt abgestimmt auf Taktzeiten, Qualitätsanforderungen und Logistikprozesse. Unsere Services entlasten die Produktionslinie, reduzieren Fehlerquellen und sorgen für einen stabil getakteten Materialfluss. Mit modernster Technik, standardisierten Prozessen und präzisen Prüfabläufen montieren wir Reifen und Räder in gleichbleibend hoher Qualität. Von der Einlagerung über die Montage bis zur liniennahen Anlieferung übernehmen wir alle Schritte inklusive digitaler Dokumentation und Qualitätskontrolle. Individuell, digital & effizient Jede Produktion hat ihre ganz eigenen Anforderungen. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die exakt zu den Prozessen unserer Kunden passen. Wir verbinden tiefes Prozessverständnis gezielt mit digitalen Technologien, um Services effizienter, sicherer und skalierbarer zu machen. So entstehen Value-Added-Services, die sich nahtlos in die Produktions- und Logistiklandschaft einfügen und echten Mehrwert schaffen. Unser Service-Angebot Rad- und Reifenmontage: Lagerung, Bereitstellung und Montage von Komponenten Digitale Dokumentation und Qualitätskontrolle Just-in-Time and Just-in-Sequence-Lieferung der vollständig montierten Räder an die Produktionslinie Vorfertigung von Automobilkomponenten: Durchführung verschiedener Vormontagearbeiten, z.B. Achsen, Hilfsrahmen oder Batteriekomponenten Planung und Konstruktion von Montagevorrichtungen und -systemen Just-in-Sequence-Lieferung an die Kundenwerke Rückverfolgbarkeit durch den Einsatz proprietärer Softwarelösungen Maßgeschneiderte Lösungen für die Fertigung: Alle Leistungen 1 Million Räder für MAN wurden von Leadec Polen montiert Am 15. Juli 2025 war es soweit: 1 Million Räder hat Leadec für das MAN-LKW-Werk in Niepołomice, Polen, montiert. Seit August 2022 übernimmt Leadec die Rad- und Reifenmontage für Europas größtes Lkw-Montagewerk. Zur Pressemitteilung Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
Seite anzeigenLeadec ist seit 2023 in Debrecen aktiv und hat den Aufbau des Werks bis zum Produktionsstart im September 2025 begleitet. Seitdem erbringt das Unternehmen Dienstleistungen für den stabilen Produktionsbetrieb. Auf dem Werksgelände wird der BMW iX3 als erstes Fahrzeug der Neuen Klasse in Serie produziert. Das Werk Debrecen ist zudem der erste Produktionsstandort der BMW Group, der vollständig ohne fossile Energieträger auskommt. Technische Services für High-Tech-Produktion „Die Anforderungen an technische Dienstleistungen sind in dieser innovativen Produktionsumgebung besonders hoch. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit unserer technischen Kompetenz überzeugen konnten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit fortführen“, sagt Ferenc Dákai, Geschäftsführer von Leadec Ungarn. Der Leistungsumfang wurde seit 2023 schrittweise ausgebaut – vom infrastrukturellen Facility Management über innerbetriebliche Logistik bis hin zur technischen Reinigung von mehr als 150.000 Quadratmetern Produktionsfläche mit mehreren hundert Robotern sowie zur Übernahme des technischen Facility Managements (TFM). Erweiterter Auftrag für TFM und Instandhaltung Anfang 2026 wurden diese Leistungen nochmals erweitert: Zum 120-köpfigen Leadec-Team vor Ort sind weitere 40 technische Mitarbeitende hinzugekommen. Sie sind in den Bereichen Logistik, Montage, Presswerk, Labor und Karosseriebau im Einsatz und verantworten unter anderem technische Anlagen wie Türen, Tore, Beleuchtung oder die Stromversorgung. Neu übernommen wurden außerdem die Instandhaltung von fertigungsnahen Anlagen, darunter Gasleitungen, ATEX-Abluftsysteme, Fördertechnik, fahrerlose Transportsysteme (AGVs) und Schweißtechnik sowie die Ersatzteillogistik für das Gebäude der Endmontage. Starkes Team für den 24/7-Betrieb im Werk in Debrecen Die Leistungen werden im 24/7-Schichtbetrieb erbracht, sodass das Leadec-Team die Anlagen jederzeit überwachen und im Störfall sofort eingreifen kann. Hierbei kommen Synergien zwischen den beiden Bereichen technisches Facility Management und Produktionsinstandhaltung zum Tragen. Leadec Kft. ist seit 1994 in Ungarn aktiv. Heute beschäftigt der ungarische Marktführer für Industriedienstleistungen mehr als 1.000 Mitarbeitende und ist in 12 Städten vertreten: Győr, Kecskemét, Szentgotthárd, Cegléd, Szeged, Makó, Szombathely, Debrecen, Budapest, Hatvan, Miskolc sowie Maklár.
Seite anzeigenTrotz der herausfordernden Marktlage hat die Leadec-Gruppe im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz währungsbereinigt um mehr als fünf Prozent auf über 1,35 Mrd. Euro gesteigert. Ein konsequentes Kostenmanagement, der kontinuierliche Ausbau der Digitalisierung sowie umfassende Produktivitätsprogramme waren wesentliche Faktoren für die positive Ergebnisentwicklung. „2025 konnten wir unseren Umsatzanteil in neuen Kundensegmenten wie industrielle Technologien und Warenverteilzentren ausbauen. Gleichzeitig bleibt die Automobilindustrie ein wichtiger Kernmarkt, in dem wir unsere langjährige Erfahrung und technische Kompetenz einbringen. Perspektivisch erwarten wir hier einen steigenden Outsourcing-Bedarf – sowohl durch neue Marktteilnehmer aus China als auch durch europäische Hersteller, die ihre Wertschöpfungsstrukturen weiter flexibilisieren“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe. Europa und Amerika sorgen für stabile Umsätze Im europäischen Kernmarkt lagen die Umsätze von Leadec leicht über dem Vorjahresniveau. Das starke Geschäft in Osteuropa und die 2025 neu erworbenen Gesellschaften in Spanien trugen entscheidend dazu bei. Hervorragend war die Geschäftsentwicklung in Amerika, insbesondere in den USA und Brasilien wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. In Asien zeigte sich ein differenziertes Bild: Während sich das Geschäft in Indien 2025 vielversprechend entwickelte, bleibt der Markt in China schwierig. „Unsere multiregionale Aufstellung ist ein wesentlicher Grund für die Stabilität und Resilienz unseres Unternehmens. Die Geschäftstätigkeit in 16 Ländern und unterschiedlichen Branchen ermöglicht es uns, Schwankungen in einzelnen Märkten gezielt auszugleichen“, erklärt Markus Glaser-Gallion. Im Fokus: Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit Mit den „Green Factory Solutions“ unterstützt Leadec seine Kunden bei der Erreichung ihrer Umwelt- und Klimaziele. Diese umfassen unter anderem die Optimierung des Energiemanagements in Fabriken, Installation von Batteriespeichern, Photovoltaikanlagen, EV-Ladestationen, intelligente Beleuchtungssysteme sowie Abfallmanagement. Diese Lösungen für Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft haben weiter an Bedeutung gewonnen, das Unternehmen erzielte damit einen Umsatz von rund 140 Mio. Euro. Das Gold-Rating von Ecovadis bestätigt, dass Leadec im Bereich Nachhaltigkeit zu den besten zwei Prozent der Unternehmen seiner Branche und zu den fünf Prozent der besten Unternehmen weltweit gehört. In unserer konzernweiten Initiative „Safety – It’s your life!“ arbeiten rund 200 Fachkräfte für Arbeitssicherheit und mehr als 400 lokale Sicherheitskoordinatoren täglich daran, unsere Arbeitsplätze sicherer zu machen. Dazu gehören jährlich über 44.000 Sicherheitsbegehungen und über 6.400 Bewertungen von Gefahrenstellen. Diese Anstrengungen zahlen sich aus: die LTI-Rate sank auf einen historischen Tiefstand von 0,7 (Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit pro eine Million Arbeitsstunden). Digitale Lösungen für effiziente Prozesse Die Digitalisierung ist für Leadec ein wichtiger Treiber der Weiterentwicklung, da sie die Skalierung von Erfahrungen aus über 900 Fabriken ermöglicht. Herzstück der digitalen Infrastruktur ist die Plattform Leadec.os: Sie erfasst Prozesse end-to-end und integriert digitale Services. Sie ist in allen 16 Ländern im Einsatz und wird täglich von mehr als 2.400 Mitarbeitenden genutzt. Die daraus gewonnenen operativen Informationen schaffen die Basis für datenbasierte Optimierungen und neue digitale Lösungen. „Wir entwickeln IIoT- und KI-basierte Anwendungen, die unseren Kunden helfen, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten, Ausfallzeiten zu reduzieren und Wartungsprozesse zu optimieren. Auch 2026 konzentrieren wir uns auf das, was uns ausmacht: Kundennähe, Innovationskraft und operative Exzellenz“, so Markus Glaser-Gallion.
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