Suche
Die Werkzeugschleiferei in Chemnitz ist derzeit der interne Spitzenreiter von Leadec in Deutschland – der Bereich verzeichnete seit 2011 keinen meldepflichtigen Unfall mehr. Zehn Jahre unfallfrei übersetzt sich in über eine Million unfallfreie Stunden bei rund 70 Vollzeitbeschäftigten. Gleiches gilt für die Standorte Esslingen und Regensburg, in denen ebenfalls jeweils eine Million Arbeitsstunden unfallfrei geleistet wurden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der drei Standorte liegt in der guten Zusammenarbeit zwischen den Teams vor Ort mit den zentralen Health & Safety-Verantwortlichen. Durch den standortübergreifenden Wissensaustausch können gefährliche Situationen schon im Vorfeld entschärft und Unfälle so vermieden werden. Alexander Bonk, Geschäftsführer von Leadec Deutschland, erklärt: „Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Initiative „Safety – it’s your life” hat dazu beigetragen, dass dieses Thema in den Köpfen der Mitarbeiter fest verankert ist. Die internen Auszeichnungen mit den so genannten Safety-Awards würdigen eine gute Arbeitssicherheit und unterstützen die Achtsamkeit.“ Arbeitssicherheit global gedacht Auch international lässt sich die Bilanz sehen: In Huntsville, Alabama, blieb das Leadec-Team das 14. Jahr in Folge ohne meldepflichtige Verletzung im Sinne der amerikanischen OSHA-Behörde (Occupational Safety and Health Administration). Leadec-CEO Markus Glaser-Gallion betont: „Unsere derzeitige LTI-Rate, also die meldepflichtigen Unfälle pro 1 Mio. geleisteter Arbeitsstunden, liegt mit 1,7 deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 5,4. Doch das ist nicht genug: Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2025 einen Wert von unter 1 zu erreichen. Da wir vor allem in den Fabriken und Werken unserer Kunden arbeiten, ist Arbeitssicherheit unsere „license to operate.“ 2021 wird dazu weltweit eine einheitliche Software für den HSEQ-Bereich (Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, Umwelt und Qualität) ausgerollt, die täglich ca. 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diesem Bereich nutzen. Dadurch lassen sich Sicherheitsrisiken einheitlich und effizient identifizieren und transparent machen. Dies geschieht beispielsweise durch regelmäßige Sicherheitsbegehungen, Audits sowie Inspektionen von Ausrüstung und Geräten. Die Software wertet die Ergebnisse aus und teilt diese systematisch und zeitnah mit Standorten auf der ganzen Welt. Ziel ist es, die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden und Unfällen bereits präventiv vorzubeugen. Mehr zum Thema Sicherheit bei Leadec finden Sie hier .
Seite anzeigenLeadec global Die Leadec-Gruppe Mergers and Acquisitions Führender Servicespezialist sucht aktiv nach Akquisitionen Inhalt Leadec ist der global führende Servicespezialist entlang des gesamten Lebenszyklus der Fabrik und der dazugehörigen Infrastruktur. Wir begleiten seit über 60 Jahren unsere Kunden aus der Fertigungsindustrie: Von der Planung, Installation und Automatisierung bis zum Betrieb der Fabriken und der Gebäude Das „global-lokale" Modell des Unternehmens kombiniert die globale Reichweite und das Fachwissen eines globalen Konzerns mit dem Kundenservice und der persönlichen Unterstützung eines regionalen Anbieters, um dem Kunden strategisch maßgeschneiderte, lokale Dienstleistungen zu bieten Leadec ist ein kapitalkräftiges und akquisitions-erprobtes Unternehmen in Private-Equity-Besitz mit Fokus auf Targets mit stabilen, langfristigen Wachstumsaussichten, die in der Lage sind, mehreren Geschäftszyklen standzuhalten Das Unternehmen ist bestrebt, seinen betrieblichen Fußabdruck über seine Kernkompetenz im Automobilsektor hinaus weiter auszubauen und seinem Portfolio gleichzeitig neue Kompetenzen und Dienstleistungen hinzuzufügen Zahlen & Fakten 22.500 Mitarbeitende weltweit > 380 Standorte auf 4 Kontinenten > 1,35 Umsatz Mrd. € (2025) Akquisitionskriterien Technische Kompetenzen Leadec sucht nach Unternehmen mit dem folgenden Leistungsspektrum: Installations-, Wartungs- und Reparaturdienste (MRO) für Produktionsanlagen Technische Reinigung von Produktionsanlagen Logistikdienste: z. B. Leergutmanagement; Intra-Logistik Services in der Produktion; on-site Services an/in Paketverteilungsanlagen und ähnlichem Technisches Facility Management (TFM) / Technisches Gebäudemanagement (TGA): z. B. Installations-, Wartungs- und Reparaturservices in den Bereichen Elektrik, Heizung, Kälte-Klima, Lüftung, Sanitär sowie Energiemanagement Kühl- und Klimaservices im Bereich TFM und anderen Anwendungen wie z. B. in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie oder im Reinraumbereich Elektro- und Brandmeldesysteme: Installation und Wartung Fluid Management Services: (predictive) Fluid Condition Monitoring Automation & Engineering: vor allem mit Schwerpunkt auf Fabrik-, Produktions- und Logistikplanung Software / IoT: vorausschauende Wartung, Smart Condition Monitoring, Erfassung digitaler Geräte Zielmärkte Leadec präferiert Unternehmen, welche ihre Dienstleistungen in produktionsnahen Industrien mit diskreter Fertigung erbringen (d.h. in der Regel keine Prozessindustrie wie Öl, Gas und Energieherstellung). Fokusbranchen sind: Automobil ( PKW & Transporter; LKW & Busse; Automobilzulieferer) Luft- und Raumfahrt Lebensmittel & Getränke und andere „Fast Moving Consumer Goods” Konsumgüter Weiße Ware und andere „Slow Moving Consumer Goods” wie z. B. Elektronik und elektrische Ausrüstung Reifenherstellung Maschinen- und Anlagenbau Off-Highway (z. B. Bau- und Landmaschinen) (Paket-)Verteilzentren Produktionslogistik Finanzen Finanzwirtschaftliche Kriterien: Möglichst hoher Anteil an wiederkehrenden Umsätzen EBIT Marge: branchenüblich, keine Restrukturierungsfälle Umsatz: ab ca. 5 Mio. EUR in Servicesegmenten und Ländern, in welchen wir bereits tätig sind ca. 20-150 Mio. EUR bei Akquisitionen in neue Servicesegmente und/oder Länder, in welchen wir noch nicht aktiv sind Standort und Management Standort West- & Osteuropa sowie Nordamerika mit besonderem Fokus auf : Deutschland Frankreich Luxemburg Niederlande Nordamerika Österreich Polen Schweiz Skandinavien Slowakei Spanien Tschechien UK Ungarn Managementanforderungen Eigenständiges Management mit Erfahrung und Fachwissen, welches zumindest übergangsweise zur Verfügung steht. Vorteile der Zusammenarbeit mit Leadec Leistungsbereitschaft eines strategischen Käufers Internationale Ausrichtung einer globalen Organisation Unternehmertum fördernde dezentrale Organisationsstruktur Zugang zu Wachstumskapital und Ressourcen Chancen für Mitarbeitende und Management Kontaktieren Sie uns Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir Sie bei der Erreichung Ihrer Geschäftsziele unterstützen können, füllen Sie das Kontaktformular aus oder wenden Sie sich direkt an uns: Gert Seliger Leiter Mergers & Acquisitions gert.seliger@leadec-services.com +49 711 7841 224
Seite anzeigenWorin besteht der Mehrwert von Dienstleistungen im Bereich der Batterieherstellung? Dr. Christoph Jaschinski, Global Head of Business Development gibt eine Einschätzung, wohin sich der Markt entwickelt. Dabei wird vor allem deutlich: Es ist sehr viel in Bewegung und Dienstleister müssen ausgesprochen vielfältig aufgestellt sein mit einer breiten Kompetenz, um den Anforderungen der Hersteller zu begegnen. Lithium-Ionen-Batterie, Brennstoffzelle oder Biogas – welches ist die Antriebstechnologie der Zukunft? Dr. Christoph Jaschinski: Batterien, vor allem optimierte Lithium-Ionen-Batterien, werden heute weltweit als eine Schlüsseltechnologie für die Antriebe der Zukunft gesehen. Viele Hersteller und Zulieferer experimentieren zwar auch mit anderen Kraftstoffen und Antriebstechnologien wie Wasserstoff in Kombination mit der Brennstoffzelle oder synthetischen Kraftstoffen. Doch es zeigt sich, dass zumindest mittelfristig für Pkw der Fokus auf Fahrzeugen mit Lithium-Ionen-Batterien liegen wird. So wird bis 2030 erwartet, dass allein in Deutschland mehr als 4,5 Millionen elektrische Fahrzeuge jährlich produziert werden. Jüngste Schätzungen gehen davon aus, dass in Europa bereits dieses Jahr über 4,6 Millionen Fahrzeuge mit Batterieantrieb verkauft werden. Diese wachsende Nachfrage stellt die Industrie weiter vor große Herausforderungen. Das beginnt bei der Planung und dem Hochlauf neuer Werke, geht über die Transformation bestehender Werke zu effizienten und kostengünstigen Betreiberkonzepten und endet bei der Supply Chain. Hier sind spezialisierte, technische Dienstleister gefragt – mit Fachwissen rund um die moderne Fabrikorganisation. Dr. Christoph Jaschinski Head of Global Business Development, Leadec-Gruppe Was muss ein derartiger Dienstleister mitbringen? Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Stufe der Wertschöpfung. Bei der Fahrzeugmontage, also der Hochzeit des Batteriespeichers mit der Karosserie, geht es vor allem um Know-how in der Realisierung oder um Planungs- und Betreiberkompetenz für die komplette Intralogistik der Hochvoltspeicher. Anders sieht es bei den Montagewerken für die Batteriepacks aus. Hier braucht es spezielle Planungskompetenzen in der Montagetechnik, der Automatisierung und der Analysetechnik, aber auch in der Qualitätssicherung und -kontrolle. Besonders anspruchsvoll ist die eigentliche Fertigung der Batteriezellen. Hier fehlt es in Europa an Prozesswissen, außerdem ändern sich die Fertigungstechnologien noch sehr rasch. Die Industrie fordert zum Beispiel Kenntnisse rund um Smart Factory Analytics, agiles Arbeiten oder Anlagentechniken, die oft nur gemeinsam mit Anlagenbauern entwickelt werden können. Welche Erfahrungen kann Leadec vorweisen? Wir haben Referenzen für Teststellungen und in der Großserienfertigung durch Projekte in Deutschland, Polen und den USA. Dabei hat sich gezeigt, dass die Hersteller vor allem an technischen Dienstleistungen interessiert sind. Das Engineering, die Instandhaltung von neuen Montagelinien, Dienstleistungen für die Vormontage und die Versorgungslogistik stehen ganz oben. Ein Beispiel: Unter anderem arbeitet Leadec mit einem Tochterunternehmen der Daimler AG zusammen. In Kamenz bei Dresden werden hoch entwickelte Lithium-Ionen-Batterien für Plug-in-Hybride oder rein elektrische Fahrzeuge gebaut. Leadec hat hier innerhalb weniger Monate an einem eigenen Standort außerhalb des Werksgeländes ein Betreiberkonzept zur Vormontage unterschiedlicher Batteriepackgehäuse geplant und umgesetzt. Das innovative Versorgungskonzept beinhaltet eine Just-insequence-Anlieferung sowie das Leergut- und Qualitätsmanagement. Der Kunde konnte sich ganz auf den Aufbau seiner Montagelinien für die Hochvoltspeicher konzentrieren. Die vorgelagerte Komponentenmontage haben wir ihm abgenommen und konnten so einen wichtigen Beitrag zur Verkürzung der Time-to-Market leisten. Am gleichen Standort übernehmen wir die Instandhaltungsarbeiten in der Batteriemontage. Beim zweiten Werk haben wir unsere Erfahrungen bereits während der Errichtung mit einbringen können. Die beiden Aufträge für Instandhaltungsaktivitäten für Batterielinien sind die ersten ihrer Art in Europa, die von einem technischen Dienstleister übernommen wurden. Heute betreuen wir bereits acht Batterielinien. Wie profitiert die Werksleitung von der Zusammenarbeit mit Industriedienstleistern? Zunehmend entstehen neue Werke für die Batteriezellenfertigung, immer mehr auch in Westeuropa, sowohl von asiatischen und amerikanischen Herstellern als auch – und immer mehr – von europäischen Unternehmen. Und diese haben klare Kriterien: Nachhaltigkeit in der Supply Chain, räumliche Nähe zu den Fahrzeugmontagewerken, CO₂-neutrale Produktion, Zugang zu qualifiziertem Personal, Kenntnis der lokalen Gesetzgebung und eine schnelle Hochlaufkurve. Viele dieser Unternehmen sind neu in Ländern wie Deutschland oder auch Frankreich. Sie müssen dann in kurzer Zeit nicht nur die Produktionsanlagen aufbauen, sondern auch 1.000 bis 2.000 Mitarbeiter qualifizieren, Fertigungs- und Prüfprozesse einführen. Time-to-Market ist hier alles! Da nehmen erfahrene Industriedienstleister wie Leadec, die bereits eigene Systeme und Tools für den Aufbau von technischen Dienstleistungseinheiten in Greenfield-Werken haben, viele Aufgaben ab. Und was bedeutet Outsourcing auf der Kostenseite? Heute geht es in den Medien oft noch um Themen wie Schnellladefähigkeit, Energiedichte und Reichweite. Um die Nachfrage nach batteriebetriebenen Fahrzeugen weiter zu steigern, geraten die Fahrzeugkosten und damit vor allem auch die Produktionskosten der Hochvoltspeicher unter Druck. Hier rücken die Automatisierung und die Instandhaltung in den Blick. Zwar machen die Material- und Anlagenkosten den größten Teil der Herstellkosten einer Batteriezelle aus, zusammen etwa 70-80 Prozent. Dieser Anteil wird jedoch unabhängig vom Standort des Werks durch die Weiterentwicklung der Werkstofftechnologien in den nächsten Jahren weiter deutlich sinken. Signifikante Kostenbestandteile bleiben dann die Lohn- und die Instandhaltungskosten. Innovative Automatisierungslösungen und Instandhaltungskonzepte für die neuen Fertigungs- und Montagetechnologien wie der Einsatz von Smart Factory Analytics dürften hier die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Batteriezellenwerke deutlich verbessern. Welche Kompetenzen werden bei Ihnen derzeit besonders nachgefragt? Die meisten Projekte haben wir im Moment bei der Serienplanung von Montageprozessen, der Planung und Umsetzung spezieller Brandschutz- und Havariekonzepte und bei Tätigkeiten in der Qualitätssicherung. Letztere betreffen den Anlieferbereich von Modulen, die einzelnen Montageschritte im Rahmen des Korrosionsschutzes, das fachgerechte Ausschleusen oder den Abtransport von NOK-Batteriesystemen aus dem Werk. Seit zwei Jahren bekommen auch Kompetenzen in der Versorgungslogistik der Werke mit Batteriesystemen und Antriebskomponenten einen immer höheren Stellenwert. Produktionsprozess von Elektroautos Wie sehen Sie die Zukunft des Batteriestandortes Europa? Bei der Batteriezellenfertigung sind bislang die asiatischen Unternehmen mit ihren asiatischen Fertigungsstätten noch wesentlich weiter in der Industrialisierung der Fertigungstechnologien. Jetzt zeigt sich allerdings, dass die räumliche Nähe zu den europäischen Produktionswerken der Automobilhersteller mögliche Nachteile in der Produktionseffizienz immer mehr aufwiegt. Gerade im letzten Jahr hat die politische Diskussion über den Batteriestandort Westeuropa, vor allem Deutschland und Frankreich, noch einmal deutlich an Intensität gewonnen. Zunächst hatten vor allem die asiatischen Hersteller angekündigt, neue Kapazitäten zur Batteriezellenproduktion in Europa aufzubauen. Inzwischen haben aber auch europäische und amerikanische Unternehmen damit begonnen, in Europa neue Werke zu errichten. Erwartet werden bei der Batteriezellenfertigung neue Produktionskapazitäten über 250 GWh/a allein bis 2025 und dann noch einmal mehr als eine Verdoppelung bis 2030. Gleichzeitig bauen die europäischen Chemieunternehmen hierzulande Kapazitäten auf. Es ist sehr viel in Bewegung Bricht jetzt das Goldene Zeitalter für den Industrieservice an? In der Tat haben jetzt Industriedienstleister wie Leadec eine besondere Chance, ihre Erfahrungen aus den verschiedenen Wellen der Entwicklung der Automobilproduktion einzubringen und den Transformationsprozess zu unterstützen. Der Industrieservice wird sich weiter professionalisieren. Mit den neuen Fertigungs-, Montage- und Prüftechniken wird sich der Trend zu Smart Manufacturing und damit auch zu Smart Services gerade bei der Herstellung von Batteriezellen und -modulen weiter verstärken. Unsere Strategie der integrierten technischen Dienstleistungskette vom Engineering über die Automatisierung und die Produktionsinstandhaltung bis hin zur Produktionslogistik und zum Facility Management bringt uns nun Vorteile dabei, unseren Kunden für eine schnelle Time-to-Market besondere Lösungen anzubieten. Leadec sieht sich hier sehr gut aufgestellt. Sie möchten noch mehr über Batteriefertigung wissen? White Paper E-Mobilität (PDF) Auf insgesamt 43 Seiten gibt das White Paper einen Überblick über die Batterieproduktion in Deutschland und Europa und zeigt auf, wie sich dadurch die Anforderungen an die Fabriken verändern.
Seite anzeigenKlimaziele: Die Industrie ist gefragt Umweltschutz fängt im Kleinen an, doch einen großen Hebel, um dem Klimawandel zu begegnen, haben die Industrieunternehmen. Leadec hat seine Umweltziele nochmals geschärft und will so einen Beitrag leisten. Der diesjährige Erdüberlastungstag fällt auf den 29.07.2021. Rein rechnerisch lebt die Weltbevölkerung ab diesem Moment auf Pump, hat alle natürlichen Ressourcen bereits aufgebraucht, die der Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann. Um unser aller Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken, bräuchten wir derzeit 1,6 Planeten. Das ist dramatisch. Wir als Dienstleistungsunternehmen haben selbstverständlich einen Impact auf die Umwelt. Es gibt bereits im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ambitionierte Ziele, die wir nun nochmals geschärft haben. Energieverbrauch und Fuhrpark So werden wir unter anderem den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien auf 45 % (2021) und 65 % im Jahr 2025 anheben, bezogen auf unseren gesamten globalen Energiemix. Gleichzeitig werden wir unsere CO2-Emissionen um 15 % senken. Auch an unserem Fuhrpark arbeiten wir konsequent weiter: Neben einem Anteil an Elektrofahrzeugen von über 25 % bis 2025 fokussieren wir uns darauf, die Hälfte unserer benzinbetriebenen Gabelstapler aus dem Jahr 2020 durch solche mit Elektroantrieb zu ersetzen. In Ungarn ist es uns bereits gelungen, die gesamte Flotte auszutauschen . Hier sind ausschließlich E-Stapler unterwegs. Sauber und dennoch schonend Die Reinigung von Maschinen, Anlagen und den Fabrikhallen gehört zu den Services von Leadec. Um hier sowohl absolut rein und dennoch schonend zur Umwelt zu säubern, werden wir den Verbrauch von Chemikalien, die nicht biologisch abbaubar sind, bis 2025 um 50 % und bis 2030 um 75 % im Vergleich zum Jahr 2018 senken. Gleichzeitig wollen wir auch die Menge an gefährlichen Abfällen um 15 % reduzieren, im Vergleich zu 2018. „Engagement, Zuverlässigkeit und Vorsprung sind unsere zentralen Werte. Sie helfen uns auch dabei, das Nachhaltigkeitsargument auf allen Ebenen voranzutreiben. Umso mehr begreifen wir, dass wir Risiken erkennen, schnell handeln und den Wandel gestalten müssen.“ - Markus Glaser-Gallion, CEO Global agieren Wir sind an mehr als 300 Standorten weltweit tätig. Das ist unsere Chance, denn der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, der wir nur gesamthaft begegnen können. Aus dem Grund werden wir bis 2030 75 % von unseren Standorten nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) oder gleichwertig zertifizieren lassen. Das könnte Sie auch interessieren: Unser Nachhaltigkeitsansatz "Wir denken voraus" Pressemitteilung "Leadec ist nachhaltig bei Audi Hungaria unterwegs"
Seite anzeigenErstmals ist der Nachhaltigkeitsbericht nach der GRI-Richtlinie 102 erstellt worden und erläutert detailliert die Ziele und Ergebnisse von Leadec in den vier strategischen Kernbereichen „Verantwortung für Mitarbeiter und die Gesellschaft“, „Umweltschutz“, „Integrität“ sowie „Mehrwert für den Kunden“. Für Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe, ist der Nachhaltigkeitsbericht ein lebendiges Papier, das den Blick für die Zukunft schärft: „Wir haben vier strategische Bereiche auf unserer Agenda, in die wir all unsere Energie und Tatkraft stecken. 2020 haben wir diese noch stärker in unsere Geschäftsaktivitäten integriert und das Bewusstsein bei uns und unseren Stakeholdern geschärft.“ Arbeitssicherheit und Infektionsschutz Sicherheit für die Belegschaft wird bei Leadec großgeschrieben. So lag die Unfallhäufigkeitsrate bei 1,7 und damit deutlich über dem Branchenstandard von 5,4. Für das weltweite Erfassen und Bearbeiten von Infektionsfällen an den mehr als 300 Standorten rollt Leadec derzeit eine unternehmensweite HSEQ-Software aus. Mit ihr haben die rund 2.000 Verantwortlichen auf Knopfdruck Transparenz über potenzielle Risiken und können diese aktiv steuern. Reduktion von Energieverbrauch und Abfall Für Leadec als Servicespezialisten gibt es zwei wesentliche Hebel, um einen Beitrag zu mehr Umweltschutz zu leisten: die Unternehmensflotte sowie die eingesetzten Reinigungsmittel. Unter anderem durch eine schrittweise Umstellung auf Elektrofahrzeuge oder elektrisch betriebene Gabelstapler konnten die Emissionen gesenkt werden. In Deutschland z. B. stammte 2020 über 50 % des Stroms aus erneuerbaren Energien. Leadec-weit ging der Gesamtenergieverbrauch um 20 % im Vergleich zu 2019 zurück. Durch umfassende Trainings der Mitarbeiter zu einem sparsamen Umgang mit zunehmend biologisch abbaubaren Tensiden hat Leadec den produzierten Abfall um 25 % gesenkt. Ziele fest im Blick Leadec hat Nachhaltigkeitsziele für 2025 definiert und diese mit den United Nations Sustainable Development Goals (UN SDGs) abgestimmt. Neben einer Unfallhäufigkeitsrate von 1,5 strebt das Unternehmen an, 65 % des Stroms aus nachhaltigen Quellen zu beziehen sowie den Ausstoß an CO 2 um weitere 15 % bezogen auf die Gesamtleistung zu reduzieren. Für die Kunden will Leadec ein starker und proaktiver Partner sein, wenn es um deren Nachhaltigkeitsziele oder den Weg zur „Zero-Emission“-Fabrik geht. Markus Glaser-Gallion: „Nachhaltigkeit ist eine globale und gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der wir uns annehmen und die wir in all ihrer Dringlichkeit bei uns selbst und unseren Stakeholdern aktiv vorantreiben.“
Seite anzeigenMission: Zukunft 2020 war ein Ausnahmejahr. Keine Ausnahme gibt es jedoch beim Thema Nachhaltigkeit. Ein Blick in Leadecs Nachhaltigkeitsbericht 2020 und ein Ausblick bis 2025. Wer das Jahr 2020 beschreiben möchte, der denkt vielleicht an den strahlend blauen Himmel im vergangenen Sommer, ohne einen einzigen Kondensstreifen. An die sauberen Kanäle in Venedig. An die verbesserte Luft in manchen Ballungszentren. Das geschah ganz nebenbei, herbeigeführt durch einen globalen Stillstand aufgrund der Corona-Pandemie. Die Kennzahlen in Nachhaltigkeitsberichten werden dies widerspiegeln. Denn fehlende Dienstreisen oder auch unterbrochene Produktionen machen sich bemerkbar. Doch Nachhaltigkeit ist gekennzeichnet davon, nicht kurzfristig Erfolge zu verbuchen. Und entsprechende Berichte werden über die nächsten Jahre dokumentieren, ob und welche sichtbaren Lehren aus der Pandemie gezogen wurden. Sei es bei den Emissionen, dem Schutz der Mitarbeiter oder der Kooperation mit Kunden. Verantwortung vor Ort Leadec hat vier Säulen des verantwortungsvollen Handelns definiert: das Umweltbewusstsein, die Fürsorge für Mitarbeiter und die Gesellschaft, die Wahrung der Unternehmensintegrität sowie das Schaffen eines langfristigen Kundenwerts. Als Serviceexperte betreiben wir keine eigenen Produktionen, doch unsere Experten sind täglich an den über 300 Standorten auf der ganzen Welt unterwegs. Umso wichtiger ist es daher, dass sie alle das Prinzip der Nachhaltigkeit bei der täglichen Arbeit berücksichtigen und stärken. Dazu setzen wir bei Leadec darauf, die Botschaften und Bestrebungen dezentral in den Divisionen zu verankern. Das gelingt uns über ein globales Netzwerk, in dem ein eigenes Nachhaltigkeitsteam agiert und sich mit rund 2.000 Health & Safety-Managern austauscht. Das Board of Management von Leadec trägt die oberste Verantwortung für Nachhaltigkeit. Highlights 2020 Wir denken langfristig und haben für die vier Kern-Bereiche Ziele definiert, die wir bis 2025 erreichen wollen. Darauf arbeiten wir konsequent hin. Zum Beispiel strebt Leadec eine Zahl von unter 1,5 Unfällen pro Million Arbeitsstunden an. Aktuell liegen wir hier bei 1,7 Unfällen und bereits damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 5,4. Im Bereich Umweltschutz hat Leadec im Jahr 2020 den Gesamtenergieverbrauch um 20 % und den produzierten Abfall um 25 % reduziert. Dabei haben wir 41 % unseres Stroms aus erneuerbaren Energien bezogen. Hier sehen wir noch großes Potenzial, um diesen Wert zu steigern. Doch auch für unsere Kunden wollen wir ein starker und verlässlicher Partner sein, damit sie ihre Umweltziele erreichen können. Leadec entwickelt neue Services, wie z. B. die digitale Abfallverfolgung, oder bietet in Kooperation mit spezialisierten Partnern wie GETEC oder Castrol Unterstützung im Bereich Energie- und Fluidmanagement. Gesamthaft denken und handeln Die Corona-Pandemie hat dramatisch und zu Unrecht das Thema Umweltschutz überdeckt. Der Klimawandel und seine Folgen sind dabei dringlicher denn je. Uns hat dieses Gefühl der Dringlichkeit noch näher an unsere Stakeholder gebracht. Diese Energie nutzt Leadec, um das Argument der Nachhaltigkeit auf allen Ebenen voranzutreiben und das Bewusstsein zu schärfen, dass wir hier eine globale Herausforderung bewältigen müssen – und fangen bei uns selbst an. Unter anderem durch die weitere Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge wollen wir den Ausstoß an CO2 um weitere 15 % bezogen auf die Gesamtleistung reduzieren. Der Strom soll bis 2025 zu 65 % aus erneuerbaren Energien stammen. Und wir beziehen neben unseren Kunden auch unsere Lieferanten mit ein: Aktuell haben sich 71 % von Leadecs Top-100-Lieferanten zum Code of Conduct und den Nachhaltigkeitsrichtlinien verpflichtet. Unser Ziel? 100 Prozent! Über Leadecs Nachhaltigkeitsbericht Leadec veröffentlicht inzwischen zum dritten Mal seinen Nachhaltigkeitsbericht. Damit informiert das Unternehmen Kunden, Mitarbeiter und Partner über laufende Aktivitäten und zukünftige Maßnahmen. Erstmals ist der Nachhaltigkeitsbericht nach der GRI-Richtlinie 102 erstellt worden. Sustainability Report 2020 Das könnte Sie auch interessieren: Nachhaltigkeit in Ungarn - Grün auf vier Rädern ist nicht genug Unser Nachhaltigkeitsansatz - Wir denken voraus Presseinformation "Leadec ist nachhaltig bei Audi Hungaria unterwegs"
Seite anzeigenGrün auf vier Rädern ist nicht genug Können ein modernes Motorenwerk, Bienenstöcke, Elektrofahrzeuge und ein Wasserhaushaltsgesetz zusammenpassen? Im ungarischen Győr auf jeden Fall. Dort dreht sich für Leadec bei Audi Hungaria vieles um eine nachhaltige Produktion und Umweltschutz. Wer sich auf dem Werksgelände von Audi Hungaria in Győr von A nach B bewegen möchte, der sollte entweder gut zu Fuß sein oder anderweitig mobil. Mehr als 5 Quadratkilometer – das entspricht einer Fläche von über 700 Fußballfeldern – umfasst das Gebiet, auf dem seit 1993 rund 2 Millionen Motoren pro Jahr gebaut werden. Bereits seit 2018 fertigt das Unternehmen in Győr den Elektromotor des e-tron, das erste vollelektrische Modell von Audi, in Serie. Bis Ende 2020 verließen genau 187.163 Elektroantriebe das Werk. Auch die E-Motoren für die gemeinsam mit Porsche entwickelten „Premium Platform Electric (PPE)-Fahrzeuge werden zukünftig in Győr produziert. Damit alles reibungslos läuft, sind seit fast 27 Jahren rund 300 Leadec-Mitarbeiter am Standort tätig und kümmern sich um die Energieversorgung und das Technische Facility Management . Umwelt- und Energieziele gehören zur Philosophie Als Servicedienstleister kann Leadec an verschiedenen Stellen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ein wichtiger Teil ist dabei die Unternehmensflotte, bestehend aus den unternehmenseigenen Fahrzeugen, aber auch den eingesetzten Flurförderzeugen. So hat Leadec in Ungarn seit 2019 sämtliche Gabelstapler durch elektrisch betriebene ersetzt – insgesamt 70 Stück. Auch so strebt die ungarische Tochter bis 2025 eine Reduktion der CO2-Emissionen um weitere 15 Prozent an. Die jüngste Errungenschaft ist nun das erste E-Auto am Audi-Standort, ein VW ID.3, mit dem die Leadec-Teams emissionsfrei über das Gelände flitzen. „Für unsere Auftraggeber ist es äußerst wichtig, die Umweltauswirkungen ihrer Produktion zu begrenzen und die natürlichen Ressourcen zu schonen“, erklärt Ferenc Dákai, Geschäftsführer Leadec Ungarn. „Wir unterstützen sie dabei – neben zahlreichen anderen Maßnahmen – durch den Einsatz von Autos mit Elektroantrieb.“ Offizielle Übergabe des VW ID.3, (v.l.n.r.) Ferenc Dákai, Geschäftsführer Leadec Ungarn, Gábor Szabó, Manager Corporate Protection and Real Estate Audi Hungaria und László Rosta, Leiter Werkservice/Energieversorgung Audi Hungaria. Flora, Fauna und Wasser Wenn es Frühling wird, dann sind die kleinsten Mitarbeiter in Győr besonders aktiv. Tausende Bienen sammeln fleißig Nektar an den zahlreichen Pflanzen und Bäumen auf dem Werksgelände. Es ist ein emsiges Ein- und Ausfliegen am Bienenstock. Damit es den gestreiften Honigproduzenten an nichts fehlt, betreuen die Leadec-Mitarbeiter auch Bienenstöcke , Insektenhotels und die werkseigenen Grünanlagen. Der Schutz von Flora und Fauna wird übrigens an allen Betriebsstätten in Ungarn großgeschrieben. Gemeinsam mit seinen Kunden übernimmt Leadec regelmäßig die Patenschaft für Bäume, derzeit werden mehr als 1.000 Bäume gepflegt. Das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Umweltschutz spiegelt sich auch im internationalen Zertifikat über den Schutz der natürlichen Wasserressourcen wider. Damit bestätigt Leadec Ungarn, bei all seinen Tätigkeiten nicht nur sparsam mit Frischwasser umzugehen, sondern auch die Abwasserproduktion zu reduzieren oder Abwasser zu recyceln. Das könnte Sie auch interessieren: Leadec Ungarn - Website Unser Nachhaltigkeitsansatz " Wir denken voraus " Presseinformation Leadec ist nachhaltig bei Audi Hungaria unterwegs Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
Seite anzeigen„Die wachsende Nachfrage nach E-Autos stellt die Industrie vor große Herausforderungen. Das beginnt bei der Planung und dem Hochlauf neuer Werke, geht über die Transformation bestehender Werke, weiter zu effizienten und kostengünstigen Betreiberkonzepten und endet bei der Supply Chain. Hier sind spezialisierte, technische Dienstleister gefragt – mit Fachwissen rund um die moderne Fabrikorganisation“, sagt Dr. Christoph Jaschinski, Senior Vice President Global Business Development bei Leadec. Als Spezialist für technische Services hat Leadec zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Lünendonk das Whitepaper „Technische Services für die Batterieproduktion in Europa“ veröffentlicht. Auf insgesamt 43 Seiten gibt das Whitepaper einen Überblick über die Batterieproduktion in Deutschland und Europa und beleuchtet, wie sich damit die Anforderungen an die Fabriken verändern. So ist die Fertigung von Hochvoltbatterien geprägt von einem hohen Automatisierungsgrad und das Handling der stoßempfindlichen Akku-Packs unterliegt ausgesprochen strengen Normen. Ein besonderer Fokus liegt auf den technischen Services für Batterieproduktion und Batteriemontage. Das Whitepaper richtet sich vor allem an Verantwortliche für die Werksplanung, den Anlagenbetrieb und die Versorgungslogistik mit Batteriekomponenten. Es steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter www.leadec-services.com/whitepaper-batterieproduktion . Schlüsseltechnologie für Antriebe der Zukunft Aufgrund der Nähe zu den Produktionsstandorten entstehen neue Werke für die Batteriezellenfertigung immer häufiger in Europa. Erwartet werden neue Produktionskapazitäten über 250 GWh/a allein bis 2025 und dann noch einmal mehr als eine Verdoppelung bis 2030. Um die Time-to-Market möglichst kurz zu halten, unterstützen Servicespezialisten wie Leadec die Unternehmen beim Aufbau und im täglichen Betrieb der Werke. Unterstützung der Transformation in der Automobilindustrie Leadec deckt mit seinen Services herstellerunabhängig die verschiedenen Phasen der Wertschöpfungskette von der Batteriezelle über das Batteriepacksystem bis zur Fertigmontage eines batteriebetriebenen Fahrzeugs ab. Besonders gefragt sind Engineering, die Instandhaltung von neuen Montagelinien, Dienstleistungen für die Vormontage und die Versorgungslogistik. Ein Beispiel: Für ein Tochterunternehmen der Daimler AG hat Leadec ein Betreiberkonzept zur Vormontage von unterschiedlichen Batteriepackgehäusen geplant und realisiert. Zudem übernimmt das Team am gleichen Standort die Instandhaltungsarbeiten in der Batteriemontage. Die beiden Aufträge für Instandhaltungsaktivitäten für Batterielinien sind die ersten ihrer Art in Europa, die von einem technischen Dienstleister übernommen wurden. Heute betreut Leadec bereits acht Batterielinien.
Seite anzeigenWhitepaper: Technische Services für die Batterieproduktion in Europa Operational Excellence für die Automobilindustrie Batterien sind die Schlüsseltechnologie für zukünftige Antriebe. Aufgrund der Nähe zu den Produktionsstandorten der Automobilhersteller werden in Europa zunehmend neue Werke für die Batteriezellenproduktion gebaut. Was bedeutet das für die Fabrik, und welche besonderen Herausforderungen bringt die Produktion der elektrochemischen Kraftpakete mit sich? Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Lünendonk hat Leadec ein White Paper erstellt, das unter anderem diese Fragen beantwortet. Wer an Batterien denkt, dem kommen unwillkürlich die futuristischen Autos und die praktischen E-Scooter in den Sinn, die sich mittlerweile fest im Straßenbild etabliert haben. Aber auch moderne Rasenmäher, Landmaschinen, E-Bikes, Smart-Home-Anwendungen, Drohnen und sogar Flugkabinen setzen auf leistungsfähige Energiespeicher. Deshalb sind auch die Zahlen beeindruckend: Allein in der Batteriezellenfertigung werden bis 2025 neue Produktionskapazitäten von über 250 GW h/a erwartet, die sich dann bis 2030 noch einmal mehr als verdoppeln. Für Christoph Jaschinski, Senior Vice President Global Business Development bei Leadec, ist der Fall klar: "Die wachsende Nachfrage nach E-Autos stellt die Branche vor große Herausforderungen. Das fängt bei der Planung und dem Ramp-up von Neuanlagen an, geht über die Transformation bestehender Anlagen bis hin zu effizienten und kostengünstigen Betreiberkonzepten und endet bei der Lieferkette." Es liegt also auf der Hand, dass Know-how in moderner Fabrikorganisation besonders gefragt ist. Schließlich zeichnet sich die Produktion von Hochvoltbatterien durch einen hohen Automatisierungsgrad aus und das Handling der stoßempfindlichen Batteriepacks unterliegt äußerst strengen Normen. Download Whitepaper (PDF) Auf insgesamt 43 Seiten gibt das Whitepaper einen Überblick über die Batterieproduktion in Deutschland und Europa und beleuchtet, wie sich damit die Anforderungen an die Fabriken verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf den technischen Services für Batterieproduktion und Batteriemontage. Das Whitepaper richtet sich vor allem an Verantwortliche für die Werksplanung, den Anlagenbetrieb und die Versorgungslogistik mit Batteriekomponenten.
Seite anzeigenDas erste E-Auto am Audi-Standort, ein VW ID.3, wurde durch Gábor Szabó, Manager Corporate Protection and Real Estate bei Audi Hungaria, sowie Zoltán Radnóti, CEO von Porsche Győr, an Ferenc Dákai, Geschäftsführer Leadec Ungarn, übergeben. „Für unsere Auftraggeber ist es äußerst wichtig, die Umweltauswirkungen ihrer Produktion zu begrenzen und die natürlichen Ressourcen zu schonen“, erklärte Ferenc Dákai, Geschäftsführer Leadec Ungarn, bei der Übergabe. „Wir unterstützen sie dabei – neben zahlreichen anderen Maßnahmen – durch den Einsatz von Autos mit Elektroantrieb. Unsere Wahl fiel auf den VW ID.3, da dieser ideal für die kurzen Strecken auf dem Werksgelände ist und gleichzeitig mit einer einzigen Ladung eine Strecke von 400 Kilometer zurücklegen kann. Porsche Győr, der Partner für das Flottenmanagement von Leadec Ungarn, hat das Fahrzeug kurzfristig für uns beschafft.“ Gábor Szabó, Manager Corporate Protection and Real Estate bei Audi Hungaria, betonte: „Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung sind wichtige strategische Ziele von Audi Hungaria. Unsere Vorsätze und konkreten Unternehmensziele in diesem Bereich haben wir in unserem Programm „Mission:Zero“ verankert. Als Teil dieses Programms arbeitet Audi Hungaria seit 2020 CO2-neutral. Der Klimaschutz und die Nutzung erneuerbarer Energien sind für uns von besonderer Bedeutung. Wir freuen uns, dass Leadec uns als Partner bei der Erreichung unserer Ziele unterstützt.” Ferenc Dákai stellte kurz das Nachhaltigkeitsprogramm von Leadec vor. Das Unternehmen hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet und unterstützt auch seine Kunden darin, ihre Produktion umweltfreundlicher zu gestalten. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hat Leadec Ungarn bereits alle Gabelstapler durch Modelle mit elektrischem Antrieb ersetzt und wird die CO2-Emissionen bis 2025 um weitere 15 Prozent senken. Der Schutz von Flora und Fauna wird an allen Betriebsstätten in Ungarn großgeschrieben. Gemeinsam mit seinen Kunden übernimmt Leadec regelmäßig die Patenschaft für Bäume, derzeit werden mehr als 1.000 Bäume „betreut“. Das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Umweltschutz spiegelt sich auch im internationalen Zertifikat über den Schutz der natürlichen Wasserressourcen entsprechend der europäischen gesetzlichen Vorschriften wider, die bereits in die Serviceprozesse der Gesellschaft integriert wurden. Leadec ist bereits seit 1994 für Audi Hungaria tätig. Auf dem mehr als fünf Quadratkilometer großen Werksgelände mit Motoren- und Fahrzeugwerk sind rund 300 Leadec-Mitarbeiter im Einsatz und kümmern sich um die Energieversorgung und das Technische Facility Management. Ihre Arbeit beschränkt sich jedoch nicht auf technische Dienstleistungen: Auch die Pflege der Bienenstöcke und Insektenhotels, die über ein Gebiet von drei Quadratkilometern auf dem Werksgelände verteilt sind, gehört zu ihren Aufgaben. Insgesamt sorgen rund 700 Leadec-Mitarbeiter in Ungarn mit ihren Leistungen dafür, dass die Produktionsprozesse in den Fabriken der Kunden reibungslos laufen und alle dafür notwendigen Materialien bereitstehen.
Seite anzeigen