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Die Werkzeugschleiferei in Chemnitz ist derzeit der interne Spitzenreiter von Leadec in Deutschland – der Bereich verzeichnete seit 2011 keinen meldepflichtigen Unfall mehr. Zehn Jahre unfallfrei übersetzt sich in über eine Million unfallfreie Stunden bei rund 70 Vollzeitbeschäftigten. Gleiches gilt für die Standorte Esslingen und Regensburg, in denen ebenfalls jeweils eine Million Arbeitsstunden unfallfrei geleistet wurden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der drei Standorte liegt in der guten Zusammenarbeit zwischen den Teams vor Ort mit den zentralen Health & Safety-Verantwortlichen. Durch den standortübergreifenden Wissensaustausch können gefährliche Situationen schon im Vorfeld entschärft und Unfälle so vermieden werden. Alexander Bonk, Geschäftsführer von Leadec Deutschland, erklärt: „Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Initiative „Safety – it’s your life” hat dazu beigetragen, dass dieses Thema in den Köpfen der Mitarbeiter fest verankert ist. Die internen Auszeichnungen mit den so genannten Safety-Awards würdigen eine gute Arbeitssicherheit und unterstützen die Achtsamkeit.“ Arbeitssicherheit global gedacht Auch international lässt sich die Bilanz sehen: In Huntsville, Alabama, blieb das Leadec-Team das 14. Jahr in Folge ohne meldepflichtige Verletzung im Sinne der amerikanischen OSHA-Behörde (Occupational Safety and Health Administration). Leadec-CEO Markus Glaser-Gallion betont: „Unsere derzeitige LTI-Rate, also die meldepflichtigen Unfälle pro 1 Mio. geleisteter Arbeitsstunden, liegt mit 1,7 deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 5,4. Doch das ist nicht genug: Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2025 einen Wert von unter 1 zu erreichen. Da wir vor allem in den Fabriken und Werken unserer Kunden arbeiten, ist Arbeitssicherheit unsere „license to operate.“ 2021 wird dazu weltweit eine einheitliche Software für den HSEQ-Bereich (Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, Umwelt und Qualität) ausgerollt, die täglich ca. 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diesem Bereich nutzen. Dadurch lassen sich Sicherheitsrisiken einheitlich und effizient identifizieren und transparent machen. Dies geschieht beispielsweise durch regelmäßige Sicherheitsbegehungen, Audits sowie Inspektionen von Ausrüstung und Geräten. Die Software wertet die Ergebnisse aus und teilt diese systematisch und zeitnah mit Standorten auf der ganzen Welt. Ziel ist es, die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden und Unfällen bereits präventiv vorzubeugen. Mehr zum Thema Sicherheit bei Leadec finden Sie hier .
Seite anzeigenErstmals ist der Nachhaltigkeitsbericht nach der GRI-Richtlinie 102 erstellt worden und erläutert detailliert die Ziele und Ergebnisse von Leadec in den vier strategischen Kernbereichen „Verantwortung für Mitarbeiter und die Gesellschaft“, „Umweltschutz“, „Integrität“ sowie „Mehrwert für den Kunden“. Für Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe, ist der Nachhaltigkeitsbericht ein lebendiges Papier, das den Blick für die Zukunft schärft: „Wir haben vier strategische Bereiche auf unserer Agenda, in die wir all unsere Energie und Tatkraft stecken. 2020 haben wir diese noch stärker in unsere Geschäftsaktivitäten integriert und das Bewusstsein bei uns und unseren Stakeholdern geschärft.“ Arbeitssicherheit und Infektionsschutz Sicherheit für die Belegschaft wird bei Leadec großgeschrieben. So lag die Unfallhäufigkeitsrate bei 1,7 und damit deutlich über dem Branchenstandard von 5,4. Für das weltweite Erfassen und Bearbeiten von Infektionsfällen an den mehr als 300 Standorten rollt Leadec derzeit eine unternehmensweite HSEQ-Software aus. Mit ihr haben die rund 2.000 Verantwortlichen auf Knopfdruck Transparenz über potenzielle Risiken und können diese aktiv steuern. Reduktion von Energieverbrauch und Abfall Für Leadec als Servicespezialisten gibt es zwei wesentliche Hebel, um einen Beitrag zu mehr Umweltschutz zu leisten: die Unternehmensflotte sowie die eingesetzten Reinigungsmittel. Unter anderem durch eine schrittweise Umstellung auf Elektrofahrzeuge oder elektrisch betriebene Gabelstapler konnten die Emissionen gesenkt werden. In Deutschland z. B. stammte 2020 über 50 % des Stroms aus erneuerbaren Energien. Leadec-weit ging der Gesamtenergieverbrauch um 20 % im Vergleich zu 2019 zurück. Durch umfassende Trainings der Mitarbeiter zu einem sparsamen Umgang mit zunehmend biologisch abbaubaren Tensiden hat Leadec den produzierten Abfall um 25 % gesenkt. Ziele fest im Blick Leadec hat Nachhaltigkeitsziele für 2025 definiert und diese mit den United Nations Sustainable Development Goals (UN SDGs) abgestimmt. Neben einer Unfallhäufigkeitsrate von 1,5 strebt das Unternehmen an, 65 % des Stroms aus nachhaltigen Quellen zu beziehen sowie den Ausstoß an CO 2 um weitere 15 % bezogen auf die Gesamtleistung zu reduzieren. Für die Kunden will Leadec ein starker und proaktiver Partner sein, wenn es um deren Nachhaltigkeitsziele oder den Weg zur „Zero-Emission“-Fabrik geht. Markus Glaser-Gallion: „Nachhaltigkeit ist eine globale und gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der wir uns annehmen und die wir in all ihrer Dringlichkeit bei uns selbst und unseren Stakeholdern aktiv vorantreiben.“
Seite anzeigenTony Hampson ist seit Juni 2025 neuer Managing Director von Leadec in UK. Im Interview berichtet er, wie er den Markt in Großbritannien bewertet, welche Herausforderungen und Chancen er sieht und was ihm in seiner neuen Rolle besonders wichtig ist. Tony, Sie sind seit Juni Geschäftsführer von Leadec UK. Welche Erfahrungen bringen Sie mit? I ch bin seit vielen Jahren in der Welt der Industriedienstleistungen unterwegs und habe Stationen in Großbritannien, Frankreich und dem Mittleren Osten durchlaufen – jeweils mit Fokus auf das Facility Management. Diese internationalen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, die spezifischen Anforderungen von Kunden aus unterschiedlichen Kulturen und Branchen zu verstehen und passgenaue Lösungen zu entwickeln. Wie beurteilen Sie den Markt für Industriedienstleistungen in Großbritannien aktuell? Der Markt ist in Bewegung. Nachhaltigkeit und Umweltthemen rücken immer stärker in den Fokus. Gleichzeitig wollen sich viele Unternehmen noch konsequenter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – und setzen dabei auf die Unterstützung von Dienstleistern wie Leadec. Hier kommt auch unser Ansatz des Integrierten Facility Managements ins Spiel, mit dem wir Dienstleistungen übergreifend bündeln. Besonders in der Automobilindustrie sehen wir große Umbrüche, unter anderem durch globale Rahmenbedingungen und veränderte Produktionsprozesse. Und wie fast überall ist auch hier der Fachkräftemangel eine große Herausforderung. Was ist Ihnen als neuer Geschäftsführer wichtig? Leadec hat unglaublich viel Know-how, das wir künftig noch stärker in andere Branchen einbringen wollen. Diversifikation steht weit oben auf unserer Agenda. Gleichzeitig wollen wir unser komplettes Leistungsspektrum rund um das Facility Management weiter ausbauen. Unser Vorteil: Wir sind nicht nur ein FM-Dienstleister, sondern echte Experten für Fabriken. Wo sehen Sie Entwicklungspotenzial für Leadec? Was unsere Services betrifft, definitiv bei den Green Factory Solutions. Da können wir viel bewegen, vom Energiemanagement bis zum Abfallmanagement. Hier bringen wir schon heute viel praktische Erfahrung mit. Gleichzeitig beobachten wir ein starkes Wachstum im E-Commerce. Das bedeutet für uns: Unsere Services in den Bereichen Logistik und Lagerhaltung gezielt zu platzieren. Auch Automation und Elektroinstallation gewinnen an Bedeutung. Hier setzen wir stark auf die Expertise unserer Tochtergesellschaft Elmleigh. Natürlich bleibt die Automobilbranche für uns zentral, aber wir können und wollen deutlich mehr zeigen. Welche Pläne haben Sie für Leadec UK in den kommenden Monaten? Wir wollen unseren Vertrieb stärken und gezielt neue Branchen ansprechen. Gleichzeitig liegt unser Fokus weiterhin auf Services für die Fertigungsindustrie – denn damit kennen wir uns aus. Ein weiteres zentrales Thema ist die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden: Wir investieren in ihre Qualifikation und Weiterbildung, um die nächste Generation von Facility-Management-Expertinnen und -Experten aufzubauen. Denn das ist die Grundlage für unseren langfristigen Erfolg. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
Seite anzeigen¡Adelante! – Mit Motivation und Know-how ins Leadec-Team gestartet Internationale Verstärkung für das Leadec-Team in Garbsen bei Hannover: David Lopez Bermudez und Adelin Pop haben in Spanien ihre Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik abgeschlossen und bereichern nun unser Team vor Ort – tatkräftig und motiviert. Möglich macht es das Projekt ¡Adelante! , das jungen Fachkräften aus Spanien den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtert. Der Name ist Programm: „¡Adelante!“ bedeutet „Vorwärts!“ – und genau das ist die Idee hinter dem Projekt. Während in Spanien viele junge Menschen trotz abgeschlossener Ausbildung keine berufliche Perspektive finden, herrscht in Deutschland Fachkräftemangel. ¡Adelante! schafft hier eine Verbindung – und zwar ganz praktisch: Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre theoretisch geprägte Ausbildung durch eine sogenannte Anpassungsqualifizierung zu ergänzen. So sammeln sie gezielt praktische Erfahrung in deutschen Unternehmen und erlangen die volle Anerkennung ihres Berufsabschlusses. Erste Schritte im Leadec-Team David startete am 1. April 2025 in Garbsen, Adelin wird ihm im Juni folgen. Beide waren bereits im März zu einer Hospitationswoche vor Ort, um erste Eindrücke vom Team, den Projekten und dem Standort zu sammeln. Seitdem ist klar: Die Chemie stimmt. „Fachkräftemangel ist auch bei Leadec ein Thema, wir haben sehr viele offene Stellen. Das Konzept von ¡Adelante! hat uns sofort überzeugt, da wir den jungen Menschen selbst die noch notwendige praktische Erfahrung vermitteln und sie von Anfang an in unseren Teams einsetzen können.“, sagt Ada Margineanu, verantwortlich für das internationale Recruiting bei Leadec. „So werden sie fit für den deutschen Arbeitsmarkt und wir gewinnen motivierte neue Mitarbeitende.“ Am Standort Garbsen, wo unter anderem für Kunden wie Volkswagen und Continental gearbeitet wird, übernimmt David Projekte im Bereich Energie und Gebäudetechnik – gemeinsam mit dem internationalen Team um Objektleiter Luca Mastroberardino. Parallel besucht er wöchentlich einen fachbezogenen Deutschkurs, um seine bereits guten Sprachkenntnisse weiter auszubauen. Integration als Schlüssel zum Erfolg Für Standortleiter Olaf Goldenstein ist klar: „Wir freuen uns, dass wir David und Adelin für unser Team gewinnen konnten. Bei uns können sie sich das notwendige Fachwissen von Grund auf aneignen und sofort für spannende Kunden aktiv werden. Wichtig ist, dass wir sie gut integrieren und über das Projekt hinaus weiterentwickeln.“ Denn ein erfolgreicher Start in Deutschland bedeutet mehr als einen Arbeitsplatz: Auch Themen wie Wohnungssuche, Mobilität, Behördengänge oder Freizeitgestaltung müssen organisiert sein. Hier kommt der Projektpartner Caritasverband Hannover e. V. ins Spiel, der mit spanischsprachigem Personal unterstützt und als zentrale Anlaufstelle fungiert. Weitere Partner sind die IHK Hannover und die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:
Seite anzeigenFür eine soziale und ökologische Weltwirtschaft Der UN Global Compact (UNGC) ist die weltweit größte Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Seit kurzem gehört auch Leadec dazu und setzt ein sichtbares Zeichen. Verantwortungsvolles Handeln gehört fest zu den Grundprinzipien bei Leadec. Das zeigt sich unter anderem im Code of Conduct , dem jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht oder den formulierten Nachhaltigkeitszielen. Dahinter stecken Aktivitäten rund um Umweltschutz, die Reduktion von Treibhausgasen, den Gesundheitsschutz bis hin zur Korruptionsbekämpfung. Jetzt ist Leadec dem UN Global Compact beigetreten und setzt so ein weiteres sichtbares Zeichen dafür, sich per Selbstverpflichtung an den zehn Prinzipien in den vier Themenfeldern Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention auszurichten. „Es ist mehr als eine Unterschrift“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec, der den Beitrittsbrief signierte. „Wir wissen um unsere Verantwortung als global tätiges Unternehmen mit 20.000 Mitarbeitenden und unseren Einfluss, den wir haben – auf die Gesellschaft und die Umwelt.“ Wir sind dabei – und jetzt? „Wir wollen einen proaktiven Beitrag im UNGC-Netzwerk leisten“, sagt Markus Bölke, bei Leadec global für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich. „Wir tauschen uns aus, zeigen unsere Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit und CSR und sind sehr interessiert an den Best Practices der anderen Unternehmen.“ Dabei bildet die Mitgliedschaft im UNGC nur einen Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie bei Leadec. Die Nachhaltigkeitsziele und die -ergebnisse sind das, woran sich die Aktivitäten von Leadec messen lassen. So hat kürzlich die Rating-Agentur Sustainalytics in ihrer Bewertung für Leadec das Risiko wesentlicher finanzieller Auswirkungen durch ESG-Faktoren als gering eingestuft. Ein sichtbares Zeichen für die Leistungen von Leadec im Bereich Nachhaltigkeit. Im Jahr 2020 wurde der Gesamtverbrauch an Energie um 20 % und Abfall sogar um 25 % reduziert. Und das soll so weitergehen. Bis 2025 sollen zum Beispiel 65 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen. Zeitgleich arbeitet Leadec konsequent am Ausbau eigener, nachhaltigerer Services, um auch die Kunden auf ihrem Weg zur emissionsfreien Fabrik zu unterstützen. „Der Weg ist klar und anspruchsvoll, und wir freuen uns auch hier auf den Austausch“, so Markus Bölke. Global etwas bewegen Im UNGC verbinden sich weltweit rund 19.000 Unternehmen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft in mehr als 170 Ländern. Die gemeinsame Vision: eine inklusivere und nachhaltige Wirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft. Das soll vor allem durch das gemeinsame Handeln gelingen, der UN Global Compact ist für die Netzwerk-Partner eine praxisorientierte Lern- und Dialogplattform. Hier werden Fallstudien, konkrete Leitfäden und Tools zur Umsetzung von weltweit gültigen Grundprinzipien veröffentlicht und gefördert. Das könnte Sie auch interessieren: Artikel im Leadec Pulse – Sustainalytics Rating Presseinformation – Leadec ist nachhaltig bei Audi Hungaria unterwegs
Seite anzeigenKatarína Vrabcová ist seit Anfang 2025 Geschäftsführerin von Leadec in der Slowakei und hat viel vor: Leadec stärker in neuen Branchen positionieren, den Vertrieb ausbauen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber weiterentwickeln. Im Interview gibt sie einen persönlichen Einblick in ihre Pläne. Katarína, Sie sind seit Kurzem bei Leadec in der Slowakei an Bord. Was sollten wir über Sie wissen? Ich habe in den letzten 20 Jahren viele verschiedene B2B-Bereiche kennengelernt, Vertrieb, Finance, Logistik, Einkauf, Marketing und natürlich Facility Management. Gerade im Integrated Facility Management habe ich viel Erfahrung gesammelt. Ich war in internationalen Konzernen unterwegs, habe mit Teams in mehreren Ländern gearbeitet, aber gleichzeitig auch immer den slowakischen Markt gut im Blick gehabt. Diese Mischung aus globaler Perspektive und lokalem Know-how hilft mir jetzt sehr bei Leadec. Katarína Vrabcová, Geschäftsführerin von Leadec in der Slowakei Wie erleben Sie den slowakischen Markt: eher herausfordernd oder voller Chancen? Ganz klar: beides. Die Industrie hier ist sehr stark auf die Automobilbranche ausgerichtet. Das hat der Wirtschaft lange Zeit gutgetan, bringt aber aktuell auch Probleme mit sich. Viele Hersteller sind noch auf Verbrennungsmotoren spezialisiert, doch die Nachfrage sinkt und neue Aufträge bleiben aus. Dazu kommt der Fachkräftemangel – gerade junge Talente schauen sich eher im Ausland um, weil sie hier keine langfristige Perspektive sehen. Aber es gibt auch richtig gute Signale: Neue Produktionen für Elektrofahrzeuge entstehen, viele Unternehmen haben begonnen, sich stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen, was echte Chancen für die Region bietet und für Dienstleister wie uns ist, die ganz nah an der Produktion arbeiten. Wo sehen Sie denn konkret Potenzial für Leadec in der Slowakei? Die Automobilindustrie bleibt für uns wichtig, aber wir wollen unser Angebot breiter aufstellen. Besonders spannend ist die Lebensmittelbranche. Dort passiert gerade viel, zum Beispiel bei der Produktion gesunder Lebensmittel und mit unserer technischen Expertise können wir dort echte Unterstützung leisten. Leadec hat in der Slowakei ein breites Portfolio, das vom Facility Management über Logistik bis hin zu Automatisierungslösungen reicht. Das möchte ich stärker sichtbar machen und gezielter in neue Branchen tragen. Was haben Sie sich für die nächsten Monate vorgenommen? Der Fokus liegt ganz klar auf dem Vertrieb. Neue Kunden gewinnen, unsere Stärken klar kommunizieren und auch intern unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen. Innerhalb der Leadec-Gruppe gibt es so viel Know-how, das wir noch besser teilen und nutzen können, gerade wenn es um größere Ausschreibungen geht. Meine zweite Priorität ist, dass wir auch als Arbeitgeber noch attraktiver werden. Ein modernes, offenes Arbeitsumfeld ist mir wichtig. Wir haben zum Beispiel ein hundefreundliches Büro. Das klingt vielleicht nebensächlich, aber solche kleinen Dinge zeigen, dass wir auf unsere Mitarbeitenden achten. Wer sich im Job wohlfühlt, leistet auch mehr – davon profitieren am Ende alle. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: Sie haben Interesse an unseren Dienstleistungen? Senden Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. *Pflichtfeld
Seite anzeigenHome Österreich Karriere Ihre Karriere-Möglichkeiten in Österreich Als Servicespezialist in der Fertigungsindustrie spielen bei uns nicht etwa Maschinen und Roboter, sondern Menschen die Hauptrolle: Profis aus Reinigung, Technik, Handwerk und Ingenieurwesen; Fachkräfte aus der IT, dem Projektmanagement oder aus kaufmännischen Berufen – und viele mehr. Jetzt Teil des Teams werden Produktion? Nicht ohne Leadec. Seit mehr als 60 Jahren verlassen sich unsere Kunden rund um den Globus auf unsere Services entlang ihres gesamten Produktionsprozesses, von der Planung bis zur Instandhaltung, Modernisierung und Digitalisierung. Wir arbeiten mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie zum Beispiel Automotive, Luftfahrt sowie Konsumgüter und sorgen mit unseren Services dafür, dass die Produktion unserer Kunden reibungslos abläuft. Dabei denken wir immer einen Schritt voraus und arbeiten täglich daran, Prozesse zu beschleunigen und schlanker zu gestalten. Mehr Auf die Menschen kommt es an. Mit unseren Dienstleistungen im Hintergrund sorgen wir dafür, dass die Produktion unserer Kunden optimal läuft. Wie das geht? Wir denken für unsere Kunden immer einen Schritt voraus. Wir arbeiten proaktiv daran, Prozesse einfacher, schneller und schlanker zu gestalten. Wir zeigen Eigeninitiative, übernehmen Verantwortung und handeln kundenorientiert. Unser größtes Lob: wenn der Kunde rundum mit uns zufrieden ist. Jetzt bewerben Unser Fundament Respekt Berufliche Position oder persönlicher Hintergrund spielen keine Rolle: Alle erfahren Wertschätzung und Anerkennung für ihre Arbeit. Wir schaffen eine Arbeitsumgebung, in der Ideen frei ausgetauscht werden können und jede Stimme gehört wird. Teamspirit Wir unterstützen und inspirieren uns gegenseitig und feiern gemeinsam Erfolge. Als Team arbeiten wir gemeinsam, meistern Herausforderungen und lernen voneinander um gemeinsame Ziele zu erreichen. Vielseitigkeit Unser Arbeitsumfeld ist in vielerlei Hinsicht vielfältig: von den Branchen, in denen wir tätig sind, über die Kunden, die wir betreuen, bis hin zur Vielfalt der Menschen, der Aufgaben und der Teams. Wir bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen, um innovative Lösungen zu schaffen. Gleichzeitig können sich alle Mitarbeitenden entsprechend ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten weiterentwickeln. Sicher und nachhaltig in die Zukunft. Besonders im Fabrikumfeld haben Risikominimierung, Arbeitssicherheit und somit die Gesundheit aller Mitarbeitenden höchste Priorität. Was immer eine Tätigkeit sicher macht, seien es Standards, Maßnahmen, Trainings oder Ausrüstung – bei Leadec ist es im Einsatz. Außerdem: In der Produktion und ihrer Umgebung arbeiten wir nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig. Denn die Fabrik der Zukunft ist CO 2 -neutral. Unsere Dienstleistungen drehen sich deswegen auch um erneuerbare Energien, Batterien und die Kreislaufwirtschaft. Datenanalysen helfen uns, passende und effiziente Lösungen zu finden. Mit uns werden aus Fabriken zukunftsweisende Smart Factories. Leadec in Zahlen Leadec in Österreich ist Teil der Leadec Gruppe. Leadec ist der global führende Servicespezialist entlang des gesamten Lebenszyklus der Fabrik und der dazugehörigen Infrastruktur. 22.500 Mitarbeitende weltweit > 380 Standorte auf 4 Kontinenten > 1,35 Umsatz Mrd. € (2025)
Seite anzeigenDas erste E-Auto am Audi-Standort, ein VW ID.3, wurde durch Gábor Szabó, Manager Corporate Protection and Real Estate bei Audi Hungaria, sowie Zoltán Radnóti, CEO von Porsche Győr, an Ferenc Dákai, Geschäftsführer Leadec Ungarn, übergeben. „Für unsere Auftraggeber ist es äußerst wichtig, die Umweltauswirkungen ihrer Produktion zu begrenzen und die natürlichen Ressourcen zu schonen“, erklärte Ferenc Dákai, Geschäftsführer Leadec Ungarn, bei der Übergabe. „Wir unterstützen sie dabei – neben zahlreichen anderen Maßnahmen – durch den Einsatz von Autos mit Elektroantrieb. Unsere Wahl fiel auf den VW ID.3, da dieser ideal für die kurzen Strecken auf dem Werksgelände ist und gleichzeitig mit einer einzigen Ladung eine Strecke von 400 Kilometer zurücklegen kann. Porsche Győr, der Partner für das Flottenmanagement von Leadec Ungarn, hat das Fahrzeug kurzfristig für uns beschafft.“ Gábor Szabó, Manager Corporate Protection and Real Estate bei Audi Hungaria, betonte: „Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung sind wichtige strategische Ziele von Audi Hungaria. Unsere Vorsätze und konkreten Unternehmensziele in diesem Bereich haben wir in unserem Programm „Mission:Zero“ verankert. Als Teil dieses Programms arbeitet Audi Hungaria seit 2020 CO2-neutral. Der Klimaschutz und die Nutzung erneuerbarer Energien sind für uns von besonderer Bedeutung. Wir freuen uns, dass Leadec uns als Partner bei der Erreichung unserer Ziele unterstützt.” Ferenc Dákai stellte kurz das Nachhaltigkeitsprogramm von Leadec vor. Das Unternehmen hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet und unterstützt auch seine Kunden darin, ihre Produktion umweltfreundlicher zu gestalten. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hat Leadec Ungarn bereits alle Gabelstapler durch Modelle mit elektrischem Antrieb ersetzt und wird die CO2-Emissionen bis 2025 um weitere 15 Prozent senken. Der Schutz von Flora und Fauna wird an allen Betriebsstätten in Ungarn großgeschrieben. Gemeinsam mit seinen Kunden übernimmt Leadec regelmäßig die Patenschaft für Bäume, derzeit werden mehr als 1.000 Bäume „betreut“. Das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Umweltschutz spiegelt sich auch im internationalen Zertifikat über den Schutz der natürlichen Wasserressourcen entsprechend der europäischen gesetzlichen Vorschriften wider, die bereits in die Serviceprozesse der Gesellschaft integriert wurden. Leadec ist bereits seit 1994 für Audi Hungaria tätig. Auf dem mehr als fünf Quadratkilometer großen Werksgelände mit Motoren- und Fahrzeugwerk sind rund 300 Leadec-Mitarbeiter im Einsatz und kümmern sich um die Energieversorgung und das Technische Facility Management. Ihre Arbeit beschränkt sich jedoch nicht auf technische Dienstleistungen: Auch die Pflege der Bienenstöcke und Insektenhotels, die über ein Gebiet von drei Quadratkilometern auf dem Werksgelände verteilt sind, gehört zu ihren Aufgaben. Insgesamt sorgen rund 700 Leadec-Mitarbeiter in Ungarn mit ihren Leistungen dafür, dass die Produktionsprozesse in den Fabriken der Kunden reibungslos laufen und alle dafür notwendigen Materialien bereitstehen.
Seite anzeigenEinkauf Europa Inhalt Wir legen Wert auf langfristige Beziehungen. Nicht nur bei unseren Kunden. Auch bei unseren Lieferanten. Die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit qualifizierten und motivierten Lieferanten ist grundlegender Bestandteil unseres Erfolges. Entscheidende Auswahlkriterien sind für uns unter anderem Qualität, Service und Wirtschaftlichkeit. Downloads Einkaufsbedingungen Diese stellen die grundsätzliche Vertragsgrundlage für Bestellungen dar. Entgegenstehende Bedingungen in Rechnungen, Auftragsbestätigungen oder Lieferscheinen werden von uns nicht akzeptiert. Es gelten ausschließlich unsere Einkaufsbedingungen und Verpackungsvorschriften. Einkaufsbedingungen Deutschland, pdf (07/2025) Einweisungsprotokoll für Arbeiten mit Nachunternehmern, pdf Sicherheitsrichtlinien für Nachunternehmer, pdf Nachweise zur Steuerschuldnerschaft Nachweis USt1 TG Bauleister - Leadec BV & Co. KG Nachweis USt1 TG Bauleister und Gebäudereiniger - Leadec FM BV & Co. KG Nachweis USt 1 TG Bauleister und Gebäudereiniger – SRE Schulz & Reichl Elektrobau GmbH 251208_VIAS_Bescheinigung für Zwecke der Steueschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und oder Gebäudereinigung_03.12.2028 Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48b Abs. 1 Satz 1 EStG - Leadec BV & Co. KG Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48 b Abs. 1 Satz 1 EStG - Leadec FM BV & Co. KG Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48 b Abs. 1 Satz 1 EStG - Leadec Automation & Engineering GmbH Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48b Abs. 1 Satz 1 EstG – SRE Schulz & Reichl Elektrobau GmbH Merkblatt zum Steuerabzug bei Bauleistungen 251208_Vias_Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen nach § 48b EStG_ gültig bis 31.12.2028 Prävention vor Covid-19 Infektionsketten Hier finden Sie Informationen zur Einhaltung der gesetzlichen oder behördlich angeordneten Verhaltensweisen bei vertragsgegenständlichen Leistungen in den Liegenschaften von Leadec oder deren Kunden. Prävention (pdf) Code of Conduct Das Vertrauen unserer Kunden, Eigentümer, Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in unser Unternehmen ist uns wichtig und hängt entscheidend vom Verhalten jedes einzelnen Mitarbeiters ab. Unter Compliance verstehen wir die Achtung von Recht und Gesetz und unserer unternehmensinternen Regeln durch unsere Mitarbeiter. Im Code of Conduct fassen wir die wichtigsten, für alle Mitarbeiter weltweit geltenden zwingenden Normen zusammen. So setzen wir die seit Jahrzehnten geübte Kultur von Ehrlichkeit und Anstand fort. Code of Conduct Nachhaltigkeit Lieferanten Nachhaltigkeits-Kodex (pdf) Transparenz- und Informationspflichten für Lieferanten Mehr erfahren
Seite anzeigenDigitale Anlagenaufnahme auf einem neuen Level Seit fast zwei Jahren ist die App zur Anlagenaufnahme LARA bei Leadec im Einsatz. Inzwischen hat sich viel getan auf unserer Digitalisierungsreise: Willkommen LARA 2.0! In einer Fabrik gibt es tausende technische Anlagen – von Brandschutztüren über Elektroverteiler bis hin zu Lüftungssystemen. Damit sie zuverlässig gewartet werden können, ist eine aktuelle und detaillierte Inventarliste unerlässlich. Doch genau hier liegt oft die Herausforderung: verlässliche Daten sind schwer zu finden. Das ist insbesondere dann eine Herausforderung, wenn Leadec als technischer Servicespezialist einen neuen Auftrag übernimmt. Um das zu lösen, hat Leadec bereits 2023 die App zur Anlagen Aufnahme LARA (Leadec Asset Recording & Administration) entwickelt und implementiert . Seit Ende Januar 2025 ist nun die neue Version erfolgreich im Einsatz und es zeigt sich: LARA 2.0 übertrifft ihre Vorgängerversion deutlich. Das stellt sie in einem Automobilwerk unter Beweis, in dem sie für die detaillierte Aufnahme von rund 1.500 Anlagen genutzt wird. Was kann LARA? Das Besondere an LARA 2.0 ist, dass sie eine komplette Neuentwicklung ist – und das alles inhouse. Das Mammutprojekt wurde gestemmt von Leadec-Teams der Smart Factory Group, der Production-IT und dem Product Management Europe. „Wir haben gemeinsam unter Hochdruck an der neuen Lösung gearbeitet“, sagt Astrid Lichtl-Dengel von der Smart Factory Group. Bei der Neuentwicklung wurden wichtige Erkenntnisse aus der ersten Version berücksichtigt. Nun ist die Anwendung nicht nur deutlich schneller und leistungsstärker – vor allem bei der Verarbeitung von Bildern –, sondern bietet auch eine verbesserte Benutzererfahrung. „Zusätzlich haben wir einen umfangreichen Praxistest durchgeführt“, sagt Stephan Hihn vom Product Management Europe und erklärt: „Mitarbeitende, die vorher nicht mit LARA gearbeitet hatten, testeten die Anwendung unter realen Bedingungen. Dabei wurden weitere wichtige Optimierungen identifiziert, z. B. eine logischere Abfolge der Schritte bei der Anlagenaufnahme.“ Erfolgreicher Anlauf Aktuell läuft die Anlagenaufnahme mit LARA in ihrem ersten Einsatz beim Kunden reibungslos. „In den ersten beiden Tagen waren wir selbst vor Ort, um die Lebensrealität der Anwender vor Ort mitzuerleben und auf Grundlage dieser Erfahrung den Bedienkomfort weiter zu erhöhen und letzte, kleine Fehler zu korrigieren“, erzählt Tim Trense von der Production-IT. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden: „Wir konnten nachweisen, dass LARA 2.0 eine signifikante Verbesserung zur Vorgängerversion darstellt und den Prozess der Anlagenaufnahme für Leadec auf ein neues Niveau hebt.“ Das bedeutet: die Daten in LARA können in der digitalen Plattform Leadec.os erfasst und dort für die anstehenden Tätigkeiten hinterlegt werden. Die eigene Cloud als Basis Die Basis für die neue Version von LARA die Leadec Industrial Cloud. Diese ebenfalls komplett in Eigenleistung aufgebaute Cloud-Lösung bietet eine optimale Skalierung und Leistungsstärke von digitalen Services. „Wir wollen komplett unabhängig sein und verlassen uns auf unsere eigene Kompetenz und Innovationskraft“, bekräftigt Astrid Lichtl-Dengel. Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
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